BGH, 05.05.2011 - 3 StR 130/11 - Der Strafausspruch kann trotz der Änderung eines Schuldspruchs bestehen bleiben

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 05.05.2011, Az.: 3 StR 130/11
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 05.05.2011
Referenz: JurionRS 2011, 16237
Aktenzeichen: 3 StR 130/11
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Düsseldorf - 17.12.2010

Verfahrensgegenstand:

Besonders schwerer Raub

Redaktioneller Leitsatz:

Die Qualifikation des § 250 Abs. 2 Nr. 1 StGB ist durch die Bezeichnung der Tat als besonders schwerer Raub zum Ausdruck zu bringen.

Der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat
mit Zustimmung des Generalbundesanwalts und
nach Anhörung des Beschwerdeführers
am 5. Mai 2011
gemäß § 154a Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2, § 349 Abs. 2 und 4 StPO
beschlossen:

Tenor:

  1. 1.

    Auf die Revision des Angeklagten wird

    1. a)

      das Verfahren gemäß § 154a Abs. 2 StPO auf den Vorwurf des besonders schweren Raubes beschränkt;

    2. b)

      das Urteil des Landgerichts Düsseldorf vom 17. Dezember 2010 im Schuldspruch dahin geändert, dass der Angeklagte wegen besonders schweren Raubes verurteilt ist.

  1. 2.

    Die weitergehende Revision wird verworfen.

  2. 3.

    Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

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