BGH, 04.08.2010 - 5 StR 300/10; (alt: 5 StR 392/07) - Anforderungen an eine revisionsrechtliche Beweisantragsrüge im Strafverfahren

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 04.08.2010, Az.: 5 StR 300/10; (alt: 5 StR 392/07)
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 04.08.2010
Referenz: JurionRS 2010, 21972
Aktenzeichen: 5 StR 300/10; (alt: 5 StR 392/07)
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Berlin - 25.01.2010

Verfahrensgegenstand:

Versuchter Totschlag

Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat
am 4. August 2010
beschlossen:

Tenor:

Die Revision des Nebenklägers gegen das Urteil des Landgerichts Berlin vom 25. Januar 2010 wird nach § 349 Abs. 2 StPO als unbegründet verworfen.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels und die dadurch dem Angeklagten entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen.

Ergänzend bemerkt der Senat:

Die Beweisantragsrüge ist unzulässig (§ 344 Abs. 2 Satz 2 StPO). Der Beschwerdeführer trägt nicht vor, was die von ihm erwarteten Ermittlungen des Gerichts hinsichtlich der noch zu erforschenden Anschrift des benannten Zeugen ergeben hätten (vgl. BGHSt 40, 3, 5).

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