BGH, 02.03.2011 - AnwZ (B) 119/09 - Widerruf der Zulassung eines Anwaltes wegen Vermögensverfalls unter Berücksichtigung einer nachträglichen Konsolidierung seiner wirtschaftlichen Verhältnisse im Hinblick auf die Begleichung aufgelaufener Schulden unter Vermeidung neuer Schulden

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 02.03.2011, Az.: AnwZ (B) 119/09
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 02.03.2011
Referenz: JurionRS 2011, 12476
Aktenzeichen: AnwZ (B) 119/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

AGH Hessen - 08.06.2009 - AZ: 1 AGH 25/08

BGH - 08.12.2010 - AZ: AnwZ (B) 119/09

Verfahrensgegenstand:

Widerruf der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft

Redaktioneller Leitsatz:

Es liegt keine Gehörsverletzung vor, wenn das Gericht den Schriftsatz einer Partei unberücksichtigt gelassen hat, weil dieser erst nach Erlass und Zustellung der gerichtlichen Entscheidung beim Gericht eingegangen ist.

Der Bundesgerichtshof, Senat für Anwaltssachen, hat
durch
den Präsidenten des Bundesgerichtshofs Prof. Dr. Tolksdorf,
die Richterinnen Lohmann und Dr. Fetzer sowie
die Rechtsanwälte Dr. Wüllrich und Dr. Braeuer
am 2. März 2011
beschlossen:

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