BGH, 01.07.2010 - IX ZR 198/09 - Voraussetzungen für die Entstehung einer anwaltlichen Terminsgebühr

Bundesgerichtshof
Urt. v. 01.07.2010, Az.: IX ZR 198/09
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 01.07.2010
Referenz: JurionRS 2010, 20948
Aktenzeichen: IX ZR 198/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Koblenz - 18.06.2008 - AZ: 15 O 251/07

OLG Koblenz - 08.10.2009 - AZ: 2 U 963/08

Rechtsgrundlage:

§ 2 Abs. 2 RVG

Fundstellen:

AGS 2010, 483-485

AnwBl 2010, 719

ArbRB 2010, 372

BRAK-Mitt 2010, 226

DAR 2010, 613-614

DB 2010, 1995

FamRB 2010, 367

FamRZ 2010, 1656-1657

FF 2010, 508

HRA 2010, 17-18

JurBüro 2010, 580-581

MDR 2010, 1219

NJW 2010, 530-531

RVG prof 2010, 208-209

RVGreport 2010, 385-386

Redaktioneller Leitsatz:

Eine Terminsgebühr nach Nr. 3104 VV zum RVG fällt zugunsten des Anwalts des Anspruchstellers bereits bei Erteilung eines unbedingten Klageauftrags an, auch wenn es nicht zur Einreichung der Klage kommt.

Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
auf die mündliche Verhandlung vom 1. Juli 2010
durch
den Vorsitzenden Richter Dr. Ganter,
die Richter Prof. Dr. Kayser, Prof. Dr. Gehrlein, Dr. Fischer und Grupp
für Recht erkannt:

Tenor:

Die Revision gegen das Urteil des 2. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Koblenz vom 8. Oktober 2009 wird auf Kosten des Beklagten zurückgewiesen.

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