BFH, 31.03.2010 - II R 22/09 - Zinslose Stundung eines nicht geltend gemachten Pflichtteilsanspruchs als der Schenkungssteuer unterliegende freigebige Zuwendung

Bundesfinanzhof
Urt. v. 31.03.2010, Az.: II R 22/09
Gericht: BFH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 31.03.2010
Referenz: JurionRS 2010, 17909
Aktenzeichen: II R 22/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

FG Münster - 08.12.2008 - AZ: 3 K 2849/06 Erb

Fundstellen:

BFHE 229, 374 - 378

BB 2010, 1693

BFH/NV 2010, 1564-1566

BFH/PR 2010, 340

BStBl II 2010, 806-808 (Volltext mit amtl. LS)

DB 2010, 6

DB 2010, 1435-1437

DStR 2010, 1330-1331

DStR 2010, 8

DStRE 2010, 899

DStZ 2010, 547

ErbBstg 2010, 173

ErbR 2010, 353-355 (Volltext mit amtl. LS)

ErbStB 2010, 231

EStB 2010, 292

FamRZ 2010, 1339-1340

HFR 2010, 804-805

KÖSDI 2010, 17063

KSR direkt 2010, 8

NJW-RR 2010, 1452-1453

NotBZ 2011, 190-191

NWB 2010, 2117

NWB direkt 2010, 723

RdW 2010, 655-656

StB 2010, 260

StBW 2010, 594-595

StC 2010, 9-10

StuB 2010, 557-558

UVR 2010, 235

VP 2010, 131

ZAP 2010, 883

ZAP EN-Nr. 576/2010

ZEV 2010, 379-380

Jurion-Abstract 2010, 224820 (Zusammenfassung)

Amtlicher Leitsatz:

Die zinslose Stundung eines nicht geltend gemachten Pflichtteilsanspruchs stellt keine der Schenkungsteuer unterliegende freigebige Zuwendung dar.

Diese Artikel im Bereich Erbschaft und Testament könnten Sie interessieren

KG Berlin: Erbfolge bei Verteilung von Vermögenswerten durch Testament

KG Berlin: Erbfolge bei Verteilung von Vermögenswerten durch Testament

Erblasser sollten immer darauf achten, die letztwilligen Verfügungen in ihrem Testament klar und eindeutig zu formulieren. Anderenfalls kann es zu Streit unter den Erben kommen. Das zeigt auch ein… mehr

Die Streithähne unter den Schweineschlachtern

Die Streithähne unter den Schweineschlachtern

Im Tönnies Konzern herrscht seit Jahren ein erbitterter Kampf um die Vormachtstellung. Nachdem eine Außergerichtliche Einigung gescheitert ist, wird der Familienzwist wieder vor Gericht ausgefochten. mehr

KG Berlin: Mittelpunkt des Lebensinteresses des Erblassers entscheidet über anwendbares Erbrecht

KG Berlin: Mittelpunkt des Lebensinteresses des Erblassers entscheidet über anwendbares Erbrecht

Das Erbrecht ist in den Mitgliedsstaaten der EU unterschiedlich geregelt. Bei grenzüberschreitenden Erbangelegenheiten regelt seit August 2015 die EU-Erbrechtsverordnung welches Erbrecht angewendet… mehr