BFH, 30.11.2011 - I R 14/11 - Verrechnung eines im Wirtschaftsjahr erzielten Gewinns mit dem bisher noch nicht genutzten Verlust i.R.d. Verlustabzugsverbots bei auslösendem schädlichen Beteiligungserwerb

Bundesfinanzhof
Urt. v. 30.11.2011, Az.: I R 14/11
Gericht: BFH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 30.11.2011
Referenz: JurionRS 2011, 34533
Aktenzeichen: I R 14/11
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

FG Münster - 30.11.2010 - AZ: 9 K 1842/10 K

Rechtsgrundlagen:

§ 8c S. 1 KStG 2002 n.F.

§ 10d Abs. 2 S. 1 EStG 2002

Fundstellen:

BFHE 236, 82 - 87

BB 2012, 1649-1651

BB 2012, 605

BBK 2012, 392-393

BeSt 2012, 18

BFH/NV 2012, 659-661

BFH/PR 2012, 162

BStBl II 2012, 360-362 (Volltext mit amtl. LS)

DB 2012, 6

DB 2012, 494-496

DStR 2012, 458-460

DStRE 2012, 387

DStZ 2012, 216-217

EStB 2012, 80-81

EWiR 2012, 431

FR 2012, 310-312

GmbHR 2012, 410-412

GmbH-StB 2012, 103

GWR 2012, 141

HFR 2012, 521-522

Konzern 2012, 219

KoR 2012, 216

KÖSDI 2012, 17842

KSR direkt 2012, 5-6

MBP 2012, 73

NWB 2012, 788

NWB direkt 2012, 225

NWB direkt 2012, 788

NZG 2012, 359-360

RdW 2012, 289-290

StB 2012, 99

StBW 2012, 357

StBW 2012, 194

StuB 2012, 242

StX 2012, 153-154

WPg 2012, 466-468

WPg 2012, 362

Amtlicher Leitsatz:

Erfolgt der das Verlustabzugsverbot des § 8c Satz 1 KStG 2002 n.F. auslösende schädliche Beteiligungserwerb während des laufenden Wirtschaftsjahres, kann ein bis zu diesem Zeitpunkt in diesem Wirtschaftsjahr erzielter Gewinn mit dem bisher noch nicht genutzten Verlust verrechnet werden (gegen BMF-Schreiben vom 4. Juli 2008, BStBl I 2008, 736, Tz. 31 Satz 2).

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