BFH, 30.06.2011 - VI R 37/09 - Bestimmung des Zuflusszeitpunktes verbilligter Arbeitnehmeraktien; Rechtliche Unmöglichkeit der Verfügung über die Aktien seitens des Arbeitnehmers

Bundesfinanzhof
Urt. v. 30.06.2011, Az.: VI R 37/09
Gericht: BFH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 30.06.2011
Referenz: JurionRS 2011, 23841
Aktenzeichen: VI R 37/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

FG Thüringen - 14.01.2009 - AZ: III 922/03

Fundstellen:

BFHE 234, 187 - 191

AG 2011, 788-790

AuA 2011, 673

AuR 2011, 506

AUR 2011, 506

BB 2011, 2389

BB 2011, 2598

BFH/NV 2011, 1949-1951

BFH/PR 2011, 443

BStBl II 2011, 923-925 (Volltext mit amtl. LS)

DB 2011, 2127-2129

DStRE 2011, 1247-1249

FR 2011, 1173-1175

GmbHR 2011, 312-314

HFR 2011, 1198-1200

KoR 2011, 507

KÖSDI 2011, 17613

KSR direkt 2011, 6-7

LGP 2011, 163

NJW 2011, 3744

NJW-RR 2011, 1541-1542

NWB 2011, 3260

NWB direkt 2011, 1029

NZA-RR 2011, 589-590

NZG 2011, 1221

NZG 2011, 1239-1240

StB 2011, 377

StBW 2011, 919-920

StC 2011, 8

StuB 2011, 765

StX 2011, 599

SWK 2011, 1371

ZAP 2011, 1192

ZAP EN-Nr. 776/2011

ZBB 2011, 475

ZIP 2012, 190-191

Jurion-Abstract 2011, 225378 (Zusammenfassung)

Amtlicher Leitsatz:

  1. 1.

    Dem Arbeitnehmer fließt der geldwerte Vorteil in Form verbilligter Aktien in dem Zeitpunkt zu, in dem er die wirtschaftliche Verfügungsmacht über die Aktien erlangt.

  2. 2.

    Ein solcher Zufluss liegt nicht vor, solange dem Arbeitnehmer eine Verfügung über die Aktien rechtlich unmöglich ist.

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