BFH, 29.06.2011 - IX R 38/10 - Möglichkeit der gesonderten Feststellung eines verbleibenden Verlustvortrags nach Ablauf der Feststellungsfrist bei Verfügen über zur Verlustkompensation ausreichende Gesamtbeträge der Einkünfte

Bundesfinanzhof
Urt. v. 29.06.2011, Az.: IX R 38/10
Gericht: BFH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 29.06.2011
Referenz: JurionRS 2011, 20559
Aktenzeichen: IX R 38/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

FG München - 20.07.2010 - AZ: 2 K 2868/08

Rechtsgrundlage:

§ 10d Abs. 2 EStG

Fundstellen:

BFHE 233, 326 - 331

AO-StB 2011, 267-268

BB 2011, 1941

BFH/NV 2011, 1554-1556

BFH/PR 2011, 376

BStBl II 2011, 963-965 (Volltext mit amtl. LS)

DB 2011, 1733-1735

DStR 2011, 1517-1519

DStRE 2011, 1105

EStB 2011, 285-286

FR 2011, 1112

HFR 2011, 946-948

KÖSDI 2011, 17578

NWB 2011, 2683

NWB direkt 2011, 861

StB 2011, 302

StuB 2011, 638

StX 2011, 499-500

Jurion-Abstract 2011, 225372 (Zusammenfassung)

Amtlicher Leitsatz:

Ein verbleibender Verlustvortrag kann nach Ablauf der Feststellungsfrist nicht mehr gesondert festgestellt werden, wenn der Steuerpflichtige in den bereits festsetzungsverjährten Veranlagungszeiträumen, in die der Verlust nach § 10d Abs. 2 EStG hätte vorgetragen werden müssen, über zur Verlustkompensation ausreichende Gesamtbeträge der Einkünfte verfügt.

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