BFH, 28.07.2010 - I R 89/09 - Rückwirkende Begründung eines Organschaftsverhältnisses nach Ausgliederung eines Teilbetriebs zur Neugründung und nach Anteilseinbringung; Eintritt der übernehmenden Körperschaft in die steuerliche Rechtsstellung der übertragenden Körperschaft im Falle der Kapitaleinbringung

Bundesfinanzhof
Urt. v. 28.07.2010, Az.: I R 89/09
Gericht: BFH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 28.07.2010
Referenz: JurionRS 2010, 25698
Aktenzeichen: I R 89/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

FG Sachsen - 26. 08. 2009 - AZ: 6 K 2295/06 (EFG 2010, 1160)

Fundstellen:

BFHE 230, 408 - 413

BB 2010, 2951-2953

BFH/NV 2010, 2354-2356

BFH/PR 2011, 22

BStBl II 2011, 528-531 (Volltext mit amtl. LS)

DB 2010, 2373-2375

DStR 2010, 2182-2184

DStRE 2010, 1338

EStB 2010, 452

EWiR 2011, 63

FR 2011, 184-186

GmbHR 2010, 1268-1270

GmbH-StB 2010, 350-351

GStB 2011, 3

HFR 2011, 80-81

HFR 2010, 1215

Konzern 2010, 594-596

KÖSDI 2010, 17187

NWB 2010, 3515

NWB direkt 2010, 1129

NZG 2010, 1337

StB 2010, 419

StBW 2010, 1066-1067

StC 2012, 21-23

StuB 2010, 836

StX 2010, 681-682

WPg 2011, 42-43

Jurion-Abstract 2010, 224999 (Zusammenfassung)

Amtlicher Leitsatz:

Die Voraussetzungen einer Organschaft gemäß §§ 14 ff. KStG 2002 sind infolge der in § 12 Abs. 3 Satz 1 UmwStG 1995 angeordneten Gesamtrechtsnachfolge der übernehmenden Gesellschaft in die Position der übertragenden Gesellschaft auch nach einer vorangegangenen Ausgliederung eines Teilbetriebs zur Neugründung und einer anschließenden Anteilseinbringung von Beginn des Wirtschaftsjahrs der Organgesellschaft an erfüllt.

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