BFH, 25.06.2009 - III R 2/07 - Anspruch auf Kindergeld bei der Aufnahme eines Kindes getrennt lebender Eltern in den Haushalt eines Elternteils für mehr als drei Monate und bei nicht absehbarer Rückkehr zum anderen Elternteil

Bundesfinanzhof
Urt. v. 25.06.2009, Az.: III R 2/07
Gericht: BFH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 25.06.2009
Referenz: JurionRS 2009, 21959
Aktenzeichen: III R 2/07
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

FG Münster - 01.12.2005 - AZ: 3 K 1715/04 Kg

Fundstellen:

BFHE 225, 438 - 440

AB 2009, 1

BFH/NV 2009, 1881

BFH/PR 2009, 465

BStBl II 2009, 968-969

DB 2009, 2250

DStRE 2009, 1245-1246

EStB 2009, 342

FamRB 2009, 377-378

FamRZ 2009, 1830

FR 2010, 139

GStB 2009, 42

HFR 2009, 1210

KÖSDI 2009, 16672-16673

NJW 2009, 3472

NWB 2009, 3083

NWB direkt 2009, 1017

SJ 2009, 6

StB 2009, 378

StBW 2009, 5-6

STFA 2009, 23

StuB 2009, 862

StX 2009, 612

WISO-SteuerBrief 2009, 1-2

ZAP EN-Nr. 777/2009

ZFE 2010, 24

Jurion-Abstract 2009, 224345 (Zusammenfassung)

Amtlicher Leitsatz:

Ist ein Kind getrennt lebender Eltern auf eigenen Entschluss von dem Haushalt eines Elternteils in den Haushalt des anderen Elternteils umgezogen, kann in der Regel davon ausgegangen werden, dass der andere Elternteil --auch wenn er nicht sorgeberechtigt ist-- das Kind i.S. des § 64 Abs. 2 Satz 1 EStG in seinen Haushalt aufgenommen und damit Anspruch auf Auszahlung des Kindergeldes hat, wenn das Kind seit mehr als drei Monaten dort lebt und eine Rückkehr in den Haushalt des sorgeberechtigten Elternteils nicht von vornherein feststeht.

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