BFH, 25.02.2010 - IV R 37/07 - Verfassungsmäßigkeit des eine vor mehr als zehn Jahre vor Einführung des Steuerentlastungsgesetzes 1999/2000/2002 (StEntlG) vorgenomme Teilabschreibung enthaltenden Wertaufholungsgebotes; Vereinbarkeit des Wertaufholungsgebotes mit dem Gleichheitsgrundsatz; Wertaufholungsgebot als mit der Eigentumsfreiheit aufgrund fehlenden Vorliegens einer Übermaßbesteuerung vereinbar

Bundesfinanzhof
Urt. v. 25.02.2010, Az.: IV R 37/07
Gericht: BFH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 25.02.2010
Referenz: JurionRS 2010, 16156
Aktenzeichen: IV R 37/07
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

FG Schleswig-Holstein - 05.06.2007 - AZ: 5 K 357/02

Fundstellen:

BFHE 229, 122 - 129

BB 2011, 46

BB 2010, 1592-1593

BBK 2010, 585

BFH/NV 2010, 1327-1330

BFH/PR 2010, 283-284

BStBl II 2010, 784-787 (Volltext mit amtl. LS)

DB 2010, 6

DStR 2010, 1124-1126

DStR 2010, 6

DStRE 2010, 771-772

DStZ 2010, 465

DWW 2010, 238

EStB 2010, 284-285

FR 2010, 838-841

HFR 2010, 923-926

KoR 2010, 422

KÖSDI 2010, 17018

NWB 2010, 1882

NWB direkt 2010, 648

NZG 2010, 1280

RdW 2010, 465-467

StB 2010, 217

StBW 2010, 482

StuB 2010, 443

StX 2010, 358

WPg 2010, 746-748

Jurion-Abstract 2010, 224777 (Zusammenfassung)

Amtlicher Leitsatz:

Das durch das StEntlG 1999/2000/2002 vom 24. März 1999 (BGBl. I 1999, 402) eingeführte Wertaufholungsgebot verstößt auch insoweit nicht gegen die Verfassung, als davon Teilwertabschreibungen erfasst werden, die mehr als zehn Jahre vor Inkrafttreten der Gesetzesänderung vorgenommen worden waren.

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