BFH, 23.09.2009 - VII R 44/08 - Anwendbarkeit der sinngemäß geltenden Vorschriften für Zölle auf die Einfuhrumsatzsteuer als Einfuhrabgabe; Verzinsung eines sich bei der Festsetzung von Einfuhrumsatzsteuer ergebenden Unterschiedsbetrags

Bundesfinanzhof
Urt. v. 23.09.2009, Az.: VII R 44/08
Gericht: BFH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 23.09.2009
Referenz: JurionRS 2009, 25972
Aktenzeichen: VII R 44/08
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

FG Düsseldorf - 01.10.2008 - AZ: 4 K 3994/07 Z

Rechtsgrundlagen:

§ 233a AO

§ 1 Nr. 4 UStG

§ 21 Abs. 1 UStG

Art. 221 Abs. 3 ZK analog

Art. 232 Abs. 1 Buchst. b ZK

Fundstellen:

BFHE 226, 205 - 208

AO-StB 2010, 7

ASR 2010, 4

BB 2009, 2619

BFH/NV 2010, 88-90

BFH/PR 2010, 76

BStBl II 2010, 334-335 (Volltext mit amtl. LS)

DB 2009, 2695-2697

DStRE 2009, 1520

HFR 2010, 105-106

NWB 2009, 3780

NWB direkt 2009, 1236

PIStB 2010, 2

SJ 2009, 12-13

StB 2010, 7

StBW 2009, 6

StuB 2010, 37

UR 2010, 120-122

ZfZ 2010, 18-20

Jurion-Abstract 2009, 224604 (Zusammenfassung)

Amtlicher Leitsatz:

Als Einfuhrabgabe unterliegt die Einfuhrumsatzsteuer den sinngemäß geltenden Vorschriften für Zölle, weshalb ein sich bei der Festsetzung von Einfuhrumsatzsteuer ergebender Unterschiedsbetrag nicht nach § 233a AO zu verzinsen ist.

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