BFH, 22.12.2010 - I R 58/10 - Qualifizierung der Wertveränderung einer Kaufpreisforderung aus einem Anteilsverkauf wegen Uneinbringlichkeit als Teil des Veräußerungsgewinns aus der Veräußerung eines Anteils an einer Körperschaft

Bundesfinanzhof
Urt. v. 22.12.2010, Az.: I R 58/10
Gericht: BFH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 22.12.2010
Referenz: JurionRS 2010, 34400
Aktenzeichen: I R 58/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

FG Düsseldorf - 02.07.2010 - AZ: 17 K 4146/09 G,F

Fundstellen:

BFHE 232, 185 - 190

BB 2011, 597

BFH/NV 2011, 711-712

BFH/PR 2011, 181

BStBl II 2015, 668-670

DB 2011, 505-506

DStR 2011, 406-408

DStRE 2011, 389

DStZ 2011, 221

EStB 2011, 145

FR 2011, 472-474

GmbHR 2011, 378-380

GmbH-StB 2011, 100

GStB 2011, 22

GWR 2011, 149

HFR 2011, 564-565

Konzern 2011, 192

KÖSDI 2011, 17380

KSR direkt 2011, 4-5

NJW 2011, 2751-2752 "Veräußerungsgewinn"

NWB 2011, 771

NWB direkt 2011, 229

NZG 2011, 385

NZG 2011, 636-637

StB 2011, 98

StBW 2011, 250-251

StuB 2011, 195

StX 2011, 153-154

WPg 2011, 435-436

Jurion-Abstract 2010, 225208 (Zusammenfassung)

Amtlicher Leitsatz:

Die Ermittlung des Veräußerungsgewinns nach § 8b Abs. 2 Satz 1 und 2 KStG 2002 erfolgt stichtagsbezogen auf den Veräußerungszeitpunkt. Eine nachträgliche Wertveränderung der Kaufpreisforderung aus einem Anteilsverkauf wegen Uneinbringlichkeit wirkt deswegen gewinnmindernd auf den Veräußerungszeitpunkt zurück.

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