BFH, 21.10.2010 - IV R 21/07 - Verpflichtung einer GmbH zur Gewinnabführung an ein einziges anderes gewerbliches Unternehmen unter Zurechnung des Einkommens an den Träger des Unternehmens (Organträger); Ordnungsgemäß durchgeführter Ergebnisabführungsvertrag im Falle einer "vergessenen" Verrechnung mit einem vororganschaftlichen Verlustvortrag aus dem Vorjahr

Bundesfinanzhof
Urt. v. 21.10.2010, Az.: IV R 21/07
Gericht: BFH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 21.10.2010
Referenz: JurionRS 2010, 28323
Aktenzeichen: IV R 21/07
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

FG Düsseldorf - 27.03.2007 - AZ: 3 K 4024/05 F

Fundstellen:

BFHE 231, 198 - 206

AG 2011, 87-88

BB 2011, 368-369

BeSt 2011, 10-11

BFH/NV 2011, 151-154

BFH/PR 2011, 55

BStBl II 2014, 481-484

DB 2010, 2706-2708

DStR 2010, 2505-2508

DStRE 2011, 59

DStZ 2011, 180-181

EStB 2011, 16

FR 2011, 322-325

GmbHR 2011, 40-43

GmbH-StB 2011, 6-7

GStB 2011, 6

HFR 2011, 187-188

Konzern 2010, 652-655

KoR 2011, 71

KÖSDI 2011, 17270

NJW 2011, 10

NWB 2010, 4060

NWB direkt 2010, 1350

StB 2011, 4

StBW 2011, 56-57

StuB 2010, 955

StX 2010, 778-779

WPg 2011, 91-94

Jurion-Abstract 2010, 225118 (Zusammenfassung)

Amtlicher Leitsatz:

Ein Ergebnisabführungsvertrag ist nicht tatsächlich durchgeführt, wenn der Jahresüberschuss der Organgesellschaft nicht mit einem vororganschaftlichen Verlustvortrag verrechnet, sondern an den Organträger abgeführt wird.

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