BFH, 21.09.2011 - I R 89/10 - Voraussetzungen einer voraussichtlich dauernden Wertminderung gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 EStG 1997 i.d.F. des StEntlG 1999/2000/ 2002 bei börsennotierten Aktien

Bundesfinanzhof
Urt. v. 21.09.2011, Az.: I R 89/10
Gericht: BFH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 21.09.2011
Referenz: JurionRS 2011, 30714
Aktenzeichen: I R 89/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

FG Münster - 31.08.2010 - AZ: 9 K 3466/09 K,G

Fundstellen:

BFHE 235, 263 - 272

AG 2012, 92-95

BBK 2012, 57

BFH/NV 2012, 306-309

BFH/PR 2012, 81

BStBl II 2014, 612-616

DB 2012, 91-94

DStR 2012, 21-25

DStRE 2012, 125

DStZ 2012, 54

ErbStB 2012, 34

EStB 2012, 49

FR 2012, 218-221

GWR 2012, 76

HFR 2012, 270-273

Konzern 2012, 69-73

KoR 2012, 103

KÖSDI 2012, 17726

KSR direkt 2012, 2

NJW 2012, 412-415

NWB 2012, 10

NWB direkt 2012, 8

NZG 2012, 5

StB 2012, 2

StBW 2012, 14-15

StBW 2012, 1

StC 2012, 8

SteuerStud 2012, 69

StuB 2012, 37

StX 2012, 8

V&S 2012, 5

WPg 2012, 154-157

ZBB 2012, 71

Amtlicher Leitsatz:

Von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 EStG 1997 i.d.F. des StEntlG 1999/2000/ 2002 ist bei börsennotierten Aktien grundsätzlich dann auszugehen, wenn der Börsenwert zum Bilanzstichtag unter denjenigen im Zeitpunkt des Aktienerwerbs gesunken ist und der Kursverlust die Bagatellgrenze von 5 % der Notierung bei Erwerb überschreitet. Auf die Kursentwicklung nach dem Bilanzstichtag kommt es hierbei nicht an (Bestätigung und Präzisierung der Rechtsprechung).

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