BFH, 17.09.2009 - VI R 17/08 - Einkommensteuerrechtliche Beurteilung der Rückgabe von im Wert gestiegenen Aktien nach einem fehlgeschlagenen Mitarbeiteraktienprogramm

Bundesfinanzhof
Urt. v. 17.09.2009, Az.: VI R 17/08
Gericht: BFH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 17.09.2009
Referenz: JurionRS 2009, 25988
Aktenzeichen: VI R 17/08
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

FG Berlin-Brandenburg - 19.03.2008 - AZ: 12 K 9231/07

Fundstellen:

BFHE 226, 317 - 321

AuA 2010, 39

BB 2009, 2619

BB 2010, 360

BFH/NV 2010, 100-101

BFH/PR 2010, 52

BStBl II 2010, 299-301 (Volltext mit amtl. LS)

DB 2009, 2640-2641

DStR 2009, 2529-2530

DStRE 2010, 52

DStZ 2010, 9

EStB 2009, 421

FR 2010, 179-180

GStB 2010, 5

GWR 2009, 479

HFR 2010, 124-125

KÖSDI 2010, 16793

NJW-RR 2010, 179-180

NWB 2009, 3780

NWB direkt 2009, 1236

NZG 2009, 1399-1400

RdW 2010, 230-233

SJ 2009, 8

stak 2010, 1

StB 2010, 2

StBW 2009, 4

StuB 2009, 893

StX 2009, 758

ZAP EN-Nr. 166/2010

ZAP EN-Nr. 0/2010

Jurion-Abstract 2009, 224585 (Zusammenfassung)

Amtlicher Leitsatz:

  1. 1.

    Wird ein fehlgeschlagenes Mitarbeiteraktienprogramm rückgängig gemacht, indem zuvor vergünstigt erworbene Aktien an den Arbeitgeber zurückgegeben werden, liegen negative Einnahmen bzw. Werbungskosten vor.

  2. 2.

    Die Höhe des Erwerbsaufwands bemisst sich in einem solchen Fall nach dem ursprünglich gewährten geldwerten Vorteil; zwischenzeitlich eingetretene Wertveränderungen der Aktien sind unbeachtlich.

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