BFH, 17.03.2010 - IV R 41/07 - Zuordnung eines Veräußerungsgewinns aus dem Verkauf eines Geschäftsbereichs einer GmbH & Co. KG mit vermögensverwaltender Tätigkeit zum Gewerbeertrag unter Fortführung einer wesentlichen Betriebsgrundlage

Bundesfinanzhof
Urt. v. 17.03.2010, Az.: IV R 41/07
Gericht: BFH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 17.03.2010
Referenz: JurionRS 2010, 14552
Aktenzeichen: IV R 41/07
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

FG Schleswig-Holstein - 28.03.2006 - AZ: 5 K 216/03

Fundstellen:

BFHE 228, 381 - 388

BB 2010, 1181

BB 2010, 2995

BFH/NV 2010, 1196-1198

BFH/PR 2010, 255

BStBl II 2010, 977-980 (Volltext mit amtl. LS)

DB 2010, 6

DB 2010, 986-988

DStR 2010, 12

DStR 2010, 922-925

DStRE 2010, 639

EStB 2010, 202-203

FR 2010, 667-669

GmbHR 2010, 834-836

GmbH-StB 2010, 161

HFR 2010, 738-739

KÖSDI 2010, 16986

KSR direkt 2010, 6

NWB 2010, 1492-1493

NWB direkt 2010, 530-531

NZG 2011, 78-80

RdW 2010, 593-595

StB 2010, 178

StBW 2010, 395

steueranwaltsmagazin 2011, 107-108

StuB 2010, 476

StX 2010, 300-301

WPg 2010, 656-658

ZKF 2011, 92-93

Jurion-Abstract 2010, 224800 (Zusammenfassung)

Amtlicher Leitsatz:

Der Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf eines Geschäftsbereichs einer GmbH & Co. KG ist, auch wenn in Folge davon die originär gewerbliche Tätigkeit aufgegeben und fortan nur noch eine vermögensverwaltende Tätigkeit entfaltet wird, dem Gewerbeertrag zuzuordnen, wenn eine wesentliche Betriebsgrundlage in dem fiktiven (vermögensverwaltenden) Gewerbebetrieb der nunmehr gewerblich geprägten Personengesellschaft fortgeführt wird.

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