BFH, 16.03.2010 - VIII R 48/07 - Steuerliche Berücksichtigung von Aufwendungen eines selbstständigen Anwaltes für eine Zweitwohnung im Rahmen einer beruflich begründeten doppelten Haushaltsführung; Wohnungskosten für eine Wohnfläche mit bis zu 60 m² bei einem Durchschnittsmietzins als Obergrenze notwendiger Mehraufwendungen

Bundesfinanzhof
Urt. v. 16.03.2010, Az.: VIII R 48/07
Gericht: BFH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 16.03.2010
Referenz: JurionRS 2010, 17501
Aktenzeichen: VIII R 48/07
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

FG München - 27.06.2007 - AZ: 1 K 621/05

Fundstellen:

BFH/NV 2010, 1433-1434

EStB 2010, 251

PFB 2010, 197

StBW 2010, 625

StuB 2010, 556-557

V&S 2010, 6

WISO-SteuerBrief 2010, 4

Redaktioneller Leitsatz:

Unter den Voraussetzungen des § 52 Abs. 12 Satz 4 a. F. EStG (jetzt Satz 5) i. V. m. § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 Satz 1 EStG sind nur die notwendigen Mehraufwendungen, die wegen der doppelten Haushaltsführung entstehen, als Betriebsausgaben abziehbar, als deren Obergrenze die Kosten angesehen werden, die sich für eine Wohnung mit einer Wohnfläche bis zu 60 m² bei einem ortsüblichen Mietzins je Quadratmeter für eine nach Lage und Ausstattung durchschnittliche Wohnung ergeben (BFHE 218, 380, BStBl II 2007, 820; ebenso BFH-Urteil vom 9. August 2007 VI R 23/05, BFHE 218, 376, BStBl II 2009, 722).

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