BFH, 15.09.2010 - I B 27/10 - Möglichkeit eines Finanzgerichts zur Korrektur oder Anspasssung eines Ursprungsbeschlusses in einem nachlaufenden Anschlussverfahren; Rechtmäßigkeit der amtswegigen Änderung oder Aufhebung eines Beschlusses über die Aussetzung der Vollziehung (AdV-Beschlusses) durch den Bundesfinanzhof (BFH)

Bundesfinanzhof
Beschl. v. 15.09.2010, Az.: I B 27/10
Gericht: BFH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 15.09.2010
Referenz: JurionRS 2010, 24266
Aktenzeichen: I B 27/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

FG Sachsen - 30.11.2009 - AZ: 6 V 1426/09

Fundstellen:

BFHE 230, 208 - 211

AO-StB 2010, 326

BB 2010, 2468

BB 2010, 2868-2869

BFH/NV 2010, 2191-2192

BFH/PR 2010, 478

BStBl II 2010, 935-937 (Volltext mit amtl. LS)

DB 2010, 2145-2146

DStR 2010, 1984-1985

DStRE 2010, 1279

FR 2010, 1082-1083

GmbHR 2010, 1159-1160

HFR 2010, 1182-1183

Konzern 2010, 593-594

MittBayNot 2011, 260-261

NVwZ-RR 2010, 900-901

NWB 2010, 3254

NWB direkt 2010, 1060

StB 2010, 381

StBW 2010, 922-923

Jurion-Abstract 2010, 225067 (Zusammenfassung)

Amtlicher Leitsatz:

  1. 1.

    Änderung und Richtigstellung des Senatsbeschlusses vom 28. Juli 2010 I B 27/10 (DStR 2010, 1777).

  2. 2.

    Der BFH kann als Beschwerdegericht zuständiges Gericht der Hauptsache für die amtswegige Änderung oder Aufhebung eines AdV-Beschlusses nach Maßgabe von § 69 Abs. 6 Satz 1 FGO sein (Abgrenzung vom Senatsbeschluss vom 25. März 1993 I S 5/93, BFHE 171, 197, BStBl II 1993, 515).

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