BFH, 14.03.2011 - I R 40/10 - Ansetzung von durch eine juristische Person des öffentlichen Rechts eingelegte Anteile an einer Kapitalgesellschaft in eine Tochtergesellschaft mit dem Teilwert bzw. mit den Anschaffungskosten; Erhöhung des Teilwerts der eingelegten Anteile durch die infolge der Einlage aufgrund Anteilsvereinigung entstehenden Grunderwerbsteuern

Bundesfinanzhof
Urt. v. 14.03.2011, Az.: I R 40/10
Gericht: BFH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 14.03.2011
Referenz: JurionRS 2011, 21150
Aktenzeichen: I R 40/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

FG Baden-Württemberg - 07.07.2009 - AZ: 6 K 2349/08

Fundstellen:

BFHE 233, 393 - 398

AG 2011, 681-683

BB 2011, 2160-2161

BFH/NV 2011, 1556-1558

BFH/PR 2011, 369

BStBl II 2012, 281-283 (Volltext mit amtl. LS)

DB 2011, 1785-1786

DStRE 2011, 1193-1196

EStB 2011, 320-321

FR 2011, 902-904

GmbHR 2011, 997-999

GmbH-StB 2011, 265

GStB 2011, 37-38

HFR 2011, 1094-1096

KÖSDI 2011, 17567

NWB 2011, 2765

NWB direkt 2011, 886

NZG 2011, 1103

StB 2011, 298

StuB 2011, 635

StX 2011, 519

WPg 2011, 980-982

Jurion-Abstract 2011, 225297 (Zusammenfassung)

Amtlicher Leitsatz:

Bewertung eingelegter Kapitalgesellschaftsanteile - Keine Berücksichtigung der aufgrund Anteilsvereinigung entstandenen Grunderwerbsteuern

  1. 1.

    Anteile an einer Kapitalgesellschaft, die eine juristische Person des öffentlichen Rechts in eine Tochtergesellschaft eingelegt hat, sind bei dieser mit dem Teilwert und nicht mit den Anschaffungskosten anzusetzen.

  2. 2.

    Die infolge der Einlage aufgrund Anteilsvereinigung entstehenden Grunderwerbsteuern erhöhen weder den Teilwert der eingelegten Anteile noch sind sie den bereits vorher gehaltenen (Alt-)Anteilen als nachträgliche Anschaffungs(neben)kosten zuzurechnen.

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