BFH, 11.02.2010 - V R 38/08 - Steuerberechnung nach vereinnahmten Entgelten gem. § 20 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 Umsatzsteuergesetz (UStG) bei besonderen Härten; Überschreiten der nach § 20 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 UStG bestehenden Umsatzgrenze aufgrund außergewöhnlicher und einmaliger Geschäftsvorfälle

Bundesfinanzhof
Urt. v. 11.02.2010, Az.: V R 38/08
Gericht: BFH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 11.02.2010
Referenz: JurionRS 2010, 16467
Aktenzeichen: V R 38/08
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

FG Köln - 26.08.2008 - AZ: 1 K 4430/04

Fundstellen:

BFHE 229, 385 - 393

BB 2010, 1501

BBK 2010, 541

BFH/NV 2010, 1376-1379

BFH/PR 2010, 308-309

BStBl II 2010, 873-876 (Volltext mit amtl. LS)

DB 2010, 1272-1274

DB 2010, 8

DStR 2010, 10

DStR 2010, 1229-1232

DStRE 2010, 833

DStZ 2010, 506-507

GmbHR 2010, 200

HFR 2010, 1195-1197

KÖSDI 2010, 17028-17029

MBP 2010, 168

NWB 2010, 1884

NWB direkt 2010, 650

RdW 2010, 529-532

StBW 2010, 541

SteuerStud 2011, 31-32

StuB 2010, 478-479

StX 2010, 379-380

UR 2010, 500-504

UStB 2010, 202-203

UVR 2010, 258

Jurion-Abstract 2010, 224748 (Zusammenfassung)

Amtlicher Leitsatz:

Die Steuerberechnung nach vereinnahmten Entgelten gemäß § 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 UStG kommt nur bei besonderen Härten wie z.B. dem Überschreiten der nach § 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UStG bestehenden Umsatzgrenze aufgrund außergewöhnlicher und einmaliger Geschäftsvorfälle, nicht aber allgemein aufgrund einer fehlenden Buchführungsverpflichtung in Betracht.

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