BFH, 10.11.2009 - VII R 6/09 - Annahme eines Kreditinstituts als Zahlstelle bei Auszahlung eines noch vor der Abrechnung verbuchten Erstattungsbetrags eines Finanzamtes auf ein bereits gekündigtes Girokonto an den früheren Kontoinhaber bzw. dessen Insolvenzverwalter; Pflicht eines Kreditinstituts zur Rückzahlung des vom Finanzamt auf ein vom Steuerpflichtigen angegebenen Girokonto überwiesenen Betrags bei bereits erfolgter Kündigung dieses Kontos

Bundesfinanzhof
Urt. v. 10.11.2009, Az.: VII R 6/09
Gericht: BFH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 10.11.2009
Referenz: JurionRS 2009, 30458
Aktenzeichen: VII R 6/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

FG Berlin-Brandenburg - 04.06.2008 - AZ: 15 K 6215/05 B

Fundstellen:

BFHE 227, 360 - 365

AO-StB 2010, 70

BB 2010, 277

BFH/NV 2010, 487-489

BFH/PR 2010, 154

BStBl II 2010, 255-257 (Volltext mit amtl. LS)

DB 2010, 261-262

DStRE 2010, 300-302

EWiR 2010, 269

GStB 2010, 13

HFR 2010, 321-322

Kreditwesen 2010, 511-512

NVwZ 2010, 6

NWB 2010, 326

NWB direkt 2010, 108

NZI 2010, 65

RdW 2010, 303-305

StB 2010, 63

StBW 2010, 66-67

StuB 2010, 330

StX 2010, 76

V&S 2010, 8

ZBB 2010, 178

ZInsO 2010, 377-379

ZIP 2010, 315-316

Jurion-Abstract 2009, 224670 (Zusammenfassung)

Amtlicher Leitsatz:

Ein Kreditinstitut ist auch dann nur Zahlstelle und nicht zur Rückzahlung des vom FA auf ein vom Steuerpflichtigen angegebenen Girokonto überwiesenen Betrags verpflichtet, wenn es den Betrag auf ein bereits gekündigtes, aber noch nicht abgerechnetes Girokonto verbucht und nach Rechnungsabschluss an den früheren Kontoinhaber bzw. dessen Insolvenzverwalter ausgezahlt hat (Abgrenzung zu den Beschlüssen vom 28. Januar 2004 VII B 139/03, BFH/NV 2004, 762, und vom 6. Juni 2003 VII B 262/02, BFH/NV 2003, 1532).

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