BFH, 10.02.2011 - II S 39/10 (PKH) - Ausschluss eines Widerrufs einer Einverständniserklärung mit einer Entscheidung durch den Berichterstatter bei nachträglicher wesentlicher Veränderung der Prozesslage bei objektiver Betrachtung

Bundesfinanzhof
Beschl. v. 10.02.2011, Az.: II S 39/10 (PKH)
Gericht: BFH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 10.02.2011
Referenz: JurionRS 2011, 12233
Aktenzeichen: II S 39/10 (PKH)
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

FG Schleswig-Holstein - 09.12.2010

Fundstellen:

AnwBl 2011, 164-165

AO-StB 2011, 106

BFH/NV 2011, 919-920

BFH/PR 2011, 287

BStBl II 2011, 657-658 (Volltext mit amtl. LS)

DB 2011, 6

DB 2011, 1564

DStR 2011, 10

DStRE 2011, 653-654

EStB 2011, 146

HFR 2011, 556-557

NVwZ-RR 2011, 350

NWB 2011, 1038

NWB direkt 2011, 312

StB 2011, 141

StBW 2011, 399-400

Jurion-Abstract 2011, 225258 (Zusammenfassung)

Amtlicher Leitsatz:

Ein Widerruf einer Einverständniserklärung mit einer Entscheidung durch den Berichterstatter nach § 79a Abs. 3 und 4 FGO ist ausgeschlossen, soweit sich die Prozesslage bei objektiver Betrachtung nachträglich nicht wesentlich geändert hat.

Diese Artikel im Bereich Steuern und Steuerstrafrecht könnten Sie interessieren

„Gewerbliche Infizierung“ durch Integrierte Versorgung

„Gewerbliche Infizierung“ durch Integrierte Versorgung

Wegen einer sogenannten „gewerblichen Infizierung“ durch integrierte Versorgung können die gesamten Einkünfte der ärztlichen Gemeinschaftspraxis der Gewerbesteuer unterliegen. mehr

Freiberuflichkeit selbstständiger Ärzte wird durch Beschäftigung angestellter Ärzte nicht aufgehoben

Freiberuflichkeit selbstständiger Ärzte wird durch Beschäftigung angestellter Ärzte nicht aufgehoben

Die Zuhilfenahme von qualifiziertem Personal greift die Freiberuflichkeit des einstellenden Arztes nicht an. Solange dieser bei der Erledigung der einzelnen Aufträge aufgrund eigener Fachkenntnisse… mehr

Gewerbesteuer für Gemeinschaftspraxen mit Nullbeteiligungsgesellschafter

Gewerbesteuer für Gemeinschaftspraxen mit Nullbeteiligungsgesellschafter

Das Aufnehmen von eigenverantwortlich tätigen Ärzten in die GbR kann eine Gewerbesteuerpflicht für Gemeinschaftspraxen nach sich ziehen. Nämlich dann, wenn von den Mitunternehmern kein… mehr