BFH, 09.11.2010 - I R 16/10 - Abzug "finaler" Verluste einer ausländischen Tochterkapitalgesellschaft im "Finalitätsjahr"

Bundesfinanzhof
Beschl. v. 09.11.2010, Az.: I R 16/10
Gericht: BFH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 09.11.2010
Referenz: JurionRS 2010, 31440
Aktenzeichen: I R 16/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

FG Niedersachsen - 11.02.2010 - AZ: 6 K 406/08

Rechtsgrundlage:

§ 8b Abs. 3 KStG 2002

Fundstellen:

BFHE 231, 554 - 557

BB 2011, 277

BB 2011, 613-614

BFH/NV 2011, 524-525

BFH/PR 2011, 142

DB 2011, 213-214

DStR 2011, 169-170

DStRE 2011, 255

EStB 2011, 62

FR 2011, 489

GmbHR 2011, 277-278

GmbH-StB 2011, 70-71

GStB 2011, 11

HFR 2011, 332

IStR 2011, 110-111

Konzern 2011, 133-134

KoR 2011, 175

KÖSDI 2011, 17311-17312

NJW 2011, 10

NWB 2011, 260

NWB direkt 2011, 82

NZG 2011, 397-398

RIW/AWD 2011, 416

StB 2011, 61

StBp 2011, 90

StBW 2011, 107-108

StuB 2011, 117

StX 2011, 57-58

WPg 2011, 285

Jurion-Abstract 2010, 225140 (Zusammenfassung)

Amtlicher Leitsatz:

Unterstellt, ein Abzug von Verlusten einer in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union ansässigen Tochterkapitalgesellschaft bei ihrer inländischen Mutterkapitalgesellschaft wäre aus unionsrechtlichen Gründen geboten, käme ein solcher Verlustabzug nicht im Veranlagungszeitraum des Entstehens der Verluste, sondern nur in jenem Veranlagungszeitraum in Betracht, in welchem sie tatsächlich "final" geworden sind (Anschluss an Senatsurteil vom 9. Juni 2010 I R 107/09, BFHE 230, 35).

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