BFH, 08.06.2011 - I R 98/10 - Zulässigkeit einer Teilwertabschreibung unter ihren Nennwert allein wegen gesunkener Kurse bei festverzinslichen Wertpapieren

Bundesfinanzhof
Urt. v. 08.06.2011, Az.: I R 98/10
Gericht: BFH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 08.06.2011
Referenz: JurionRS 2011, 21480
Aktenzeichen: I R 98/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

FG Münster - 09.07.2010 - AZ: 9 K 75/09 K

Rechtsgrundlagen:

§ 253 Abs. 3 S. 3, 4 HGB i.d.F. des BilMoG

§ 253 Abs. 4 HGB i.d.F. des BilMoG

§ 6 Abs. 1 Nr. 1, 2 S. 1 bis 3 EStG 2002

Fundstellen:

BFHE 234, 137 - 143

BBK 2011, 799

BeSt 2011, 25

BFH/NV 2011, 1758-1761

BFH/PR 2011, 370

BStBl II 2012, 716-719 (Volltext mit amtl. LS)

DB 2011, 1834-1836

DStR 2011, 1556-1559

DStRE 2011, 1164

DStZ 2011, 657-658

EStB 2011, 395-396

FR 2011, 1166-1169

HFR 2011, 1092-1094

KoR 2011, 443

KÖSDI 2011, 17567

KSR direkt 2011, 7

NJW 2011, 3328

NJW-RR 2011, 1415-1417

NWB 2011, 2842

NWB direkt 2011, 908

NZG 2011, 1076-1078

StB 2011, 297

StBW 2011, 819-820

StuB 2011, 678-679

StX 2011, 520

wistra 2011, 3

WPg 2011, 894 (Pressemitteilung)

WPg 2011, 929-931

ZIP 2011, 5-6

Jurion-Abstract 2011, 225359 (Zusammenfassung)

Amtlicher Leitsatz:

Bei festverzinslichen Wertpapieren, die eine Forderung in Höhe des Nominalwerts der Forderung verbriefen, ist eine Teilwertabschreibung unter ihren Nennwert allein wegen gesunkener Kurse regelmäßig nicht zulässig. Dies gilt auch dann, wenn die Wertpapiere zum Umlaufvermögen gehören.

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