BFH, 06.05.2010 - VI R 25/09 - Aufwendungen im Zusammenhang mit einem Statusfeststellungsverfahren nach § 7a Sozialgesetzbuch Viertes Buch (SGB IV) als Werbungskosten bei Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit

Bundesfinanzhof
Urt. v. 06.05.2010, Az.: VI R 25/09
Gericht: BFH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 06.05.2010
Referenz: JurionRS 2010, 19360
Aktenzeichen: VI R 25/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

FG Rheinland-Pfalz - 25.03.2009 - AZ: 2 K 1478/07

Fundstellen:

BFHE 229, 297 - 301

ASR 2010, 3

AuA 2010, 536-537

BB 2010, 1821

BFH/NV 2010, 1718-1719

BFH/PR 2010, 418

BStBl II 2010, 851-852 (Volltext mit amtl. LS)

DB 2010, 1564-1565

DStR 2010, 1471-1472

DStRE 2010, 963-964

DStZ 2010, 663

EStB 2010, 368-369

GStB 2010, 33-34

HFR 2010, 931-932

KÖSDI 2010, 17061

LGP 2010, 148

MBP 2010, 148

NJW 2010, 3391-3392

NWB 2010, 2356

NWB direkt 2010, 794

NZA 2011, 142

NZA-RR 2010, 539-540

NZG 2010, 1279-1280

RdW 2010, 652-654

StB 2010, 298

StBW 2010, 675-676

StC 2010, 7-8

steueranwaltsmagazin 2010, 237

StuB 2010, 639

StX 2010, 468-469

UBB 2010, 2

VP 2010, 147

WISO-SteuerBrief 2010, 4

Jurion-Abstract 2010, 224877 (Zusammenfassung)

Amtlicher Leitsatz:

Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Anfrageverfahren nach § 7a SGB IV (sog. Statusfeststellungsverfahren) sind durch das Arbeitsverhältnis veranlasst und deshalb als Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit zu berücksichtigen.

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