BFH, 05.05.2010 - II R 25/09 - Abstellen auf Werteverhältnisse zum 1. Januar 1996 oder auf den Bewertungsstichtag bei Nachweis eines niedrigeren gemeinen Grundstückswertes hinsichtlich der bis zum Jahr 2006 geltenden Rechtslage; Geltung des Nachweises eines niedrigeren gemeinen Grundstückswertes für bebaute oder unbebaute Grundstücke

Bundesfinanzhof
Urt. v. 05.05.2010, Az.: II R 25/09
Gericht: BFH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 05.05.2010
Referenz: JurionRS 2010, 20864
Aktenzeichen: II R 25/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

FG Sachsen-Anhalt - 07.10.2008 - AZ: 4 K 764/03

BFH - 30.03.2009 - AZ: II B 168/08

Fundstellen:

BFHE 230, 72 - 78

BB 2010, 2013

BFH/NV 2010, 1689-1691

BFH/PR 2010, 390

BStBl II 2011, 203-205 (Volltext mit amtl. LS)

DStRE 2010, 1066-1068

ErbBstg 2010, 232

ErbStB 2010, 299

EStB 2010, 335

HFR 2010, 1020-1022

KÖSDI 2010, 17111

NJW 2011, 176

NWB 2010, 2596

NWB direkt 2010, 866

StB 2010, 301

StBW 2010, 736-737

StX 2010, 523

UVR 2010, 329

ZEV 2010, 489-491

ZfIR 2010, 657

Jurion-Abstract 2010, 224868 (Zusammenfassung)

Amtlicher Leitsatz:

Für den Nachweis eines niedrigeren gemeinen Grundstückswerts kommt es auch nach der bis zum Jahr 2006 geltenden Rechtslage nicht auf die Wertverhältnisse zum 1. Januar 1996, sondern zum Bewertungsstichtag an. Dies gilt sowohl für bebaute als auch für unbebaute Grundstücke.

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