BFH, 03.06.2009 - XI R 57/07 - Haftung einer Bank als Abtretungsempfängerin nach § 13c Abs. 1 S. 1 Umsatzsteuergesetz 2005 (UStG 2005) i.V.m. § 27 Abs. 7 S. 1 UStG 2005 für die in der Forderung enthaltene Umsatzsteuer; Anwendung des § 13c UStG auf abgetretene, gepfändete oder verpfändete Forderungen

Bundesfinanzhof
Urt. v. 03.06.2009, Az.: XI R 57/07
Gericht: BFH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 03.06.2009
Referenz: JurionRS 2009, 23125
Aktenzeichen: XI R 57/07
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

FG München - 21.02.2007 - AZ: 3 K 2219/06

Fundstellen:

BFHE 226, 183 - 187

BB 2009, 2283

BB 2010, 104

BFH/NV 2009, 1911-1912

BFH/PR 2009, 481

BStBl II 2010, 520-521 (Volltext mit amtl. LS)

DB 2009, 2299-2300

DStR 2009, 2144-2146

DStRE 2009, 1343

DStZ 2010, 5

HFR 2009, 1233-1234

KÖSDI 2009, 16716

NWB 2009, 3324

NWB direkt 2009, 1090

RdW 2010, 171-172

StB 2009, 420

SteuerStud 2010, 34-35

StuB 2010, 35

StX 2009, 664

UR 2009, 770-772

UStB 2009, 313

WM 2010, 38-39

WuB 2010, 237-238

ZBB 2009, 445

ZInsO 2009, 2062-2063

Amtlicher Leitsatz:

Eine Bank haftet nicht als Abtretungsempfängerin nach § 13c Abs. 1 Satz 1 UStG 2005 i.V.m. § 27 Abs. 7 Satz 1 UStG 2005 für die in der Forderung enthaltene Umsatzsteuer, wenn ihr die Forderung vor dem 8. November 2003 abgetreten worden ist (Abweichung von Abschn. 182b Abs. 38 UStR 2005).

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