Anlage 1 VermGebV 2011, Besonderes Gebührenverzeichnis für die Vermessungs- und Katasterbehörden und die Gutachterausschüsse

Anlage 1 VermGebV 2011
Landesverordnung über die Gebühren der Vermessungs- und Katasterbehörden und der Gutachterausschüsse (Besonderes Gebührenverzeichnis)
Landesrecht Rheinland-Pfalz
Titel: Landesverordnung über die Gebühren der Vermessungs- und Katasterbehörden und der Gutachterausschüsse (Besonderes Gebührenverzeichnis)
Normgeber: Rheinland-Pfalz
Redaktionelle Abkürzung: VermGebV 2011,RP
Referenz: 2013-1-23
Abschnitt: Anhangteil
 
(1) Red. Anm.

Außer Kraft am 1. August 2014 durch § 9 Absatz 2 der Verordnung vom 14. Juni 2014 (GVBl. S. 87). Zur weiteren Anwendung s. § 8 der Verordnung vom 14. Juni 2014 (GVBl. S. 87).

Inhaltsübersicht
1Abrechnung nach dem Zeitaufwand
2Besondere Aufwendungen
3Einsichtnahme in die Geobasisinformationen des amtlichen Vermessungswesens
4Auszüge aus der Liegenschaftsbeschreibung
5Auszüge aus der Liegenschaftskarte
6Sonstige Auszüge
7Geobasisinformationen des vermessungstechnischen Raumbezugs und Auszüge aus dem Liegenschaftszahler
8Vermessungsunterlagen für Liegenschaftsvermessungen, Sonderungen und Abmarkungen
9Einrichtung eines automatisierten Abrufverfahrens für Geobasisinformationen
10Bildung von neuen Flurstücken, Grenzbestimmungen und Abmarkungen
11Gebäudeeinmessung
12Mehrarbeit bei Liegenschaftsvermessungen und Abmarkungen
13Von den Flurbereinigungsbehörden übertragene Neuvermessungen
14Vorbereitung und Durchführung der Umlegung nach dem Baugesetzbuch
15Vorbereitung und Durchführung der vereinfachten Umlegung nach dem Baugesetzbuch
16Flurstücksverschmelzung
17Übernahme von Vermessungsschriften
18Beglaubigungen, Zeugnisse und Bescheinigungen
19Zertifizierung von Programmen zur automatisierten Bearbeitung von amtlichen Vermessungen
20Prüfung und Eichung von Sensoren
21Sonstige technische Arbeiten
22Bestellungen, Anerkennungen und Zulassungen
23Erstattung von Gutachten
24Erstattung von Obergutachten
25Auskünfte aus der Kaufpreissammlung für den Bereich eines Gutachterausschusses
26Auskünfte und Auszüge aus dem Nachweis der Bodenrichtwerte
27Sonstige Grundstücksmarktinformationen
28Erlaubnis zur Nutzung oder Weitergabe der Daten und Produkte nach lfd. Nr. 26 und 27

Gebührenstaffeln

Gebührenstaffel IBerücksichtigung des Bodenwerts der vermessenen und neuen Flurstücke oder der Art der lang gestreckten Anlage
Gebührenstaffel IIGebäudeeinmessung
Gebührenstaffel IIIAufmessung von Grenz- und Vermessungspunkten sowie Gehöften

Lfd.
Nr.
GegenstandGebühr
EUR
1 Abrechnung nach dem Zeitaufwand  
je eingesetzte Person und angefangene Arbeitshalbstunde 
1.1für Beamtinnen und Beamte des höheren Dienstes und vergleichbare Beschäftigte33,00
1.2für Beamtinnen und Beamte des gehobenen Dienstes und vergleichbare Beschäftigte24,50
1.3für andere Beamtinnen und Beamte und vergleichbare Beschäftigte18,50
2 Besondere Aufwendungen  
2.1Reisekosten, Feldaufwandsvergütung, Kosten für die Beförderung der Messgeräte und den Einsatz eines mit besonderen Zusatzeinrichtungen für den vermessungstechnischen Außendienst ausgestatteten Kraftfahrzeugs bis zu einer einfachen Entfernung von 30 km je Tag 
je eingesetzte Person und angefangene Arbeitshalbstunde1,30
2.2Kosten für den Einsatz eines Kraftfahrzeugs nach lfd. Nr. 2.1 je weiteren Fahrkilometer ab dem 61. Fahrkilometer je Tag0,55
2.3Kosten für den Einsatz eines sonstigen Personenkraftwagens je Fahrkilometer0,35
2.4Fotokopien und zusätzliche Drucke 
2.4.1schwarz/weiß bis zum Format DIN A4 je Seite0,10
2.4.2schwarz/weiß im Format größer DIN A4 bis DIN A3 je Seite0,15
2.4.3farbig bis zum Format DIN A4 je Seite0,20
2.4.4farbig im Format größer DIN A4 bis DIN A3 je Seite0,30
2.4.5bei größeren Formaten als DIN A3 schwarz/weiß oder farbig je Seite bis100,00
Anmerkungen zu lfd. Nr. 1 und 2  
  1. 1.

    Die Gebühr nach lfd. Nr. 1.1 ist nur für solche Arbeiten anzusetzen, die ausschließlich Beamtinnen und Beamten des höheren Dienstes oder vergleichbaren Personen vorbehalten sind.

  2. 2.

    Es ist von dem durchschnittlichen Zeitverbrauch auszugehen, der unter regelmäßigen Verhältnissen von entsprechend ausgebildeten Bediensteten für die beantragte Leistung benötigt wird.

  3. 3.

    Unberücksichtigt bleiben Zeiten, die der Kostenschuldnerin oder dem Kostenschuldner aus Billigkeitsgründen nicht anzurechnen sind.

  4. 4.

    Bei örtlichen Arbeiten sind außer den Zeiten für die Hin- und Rückreise auch unvermeidbare Wartezeiten zu berücksichtigen. Sie sind bei der Erledigung von mehreren Anträgen an einem Arbeitstag anteilig zu berücksichtigen.

3 Einsichtnahme in die Geobasisinformationen des amtlichen Vermessungswesens  
3.1bis zu einer Arbeitshalbstundekostenfrei
3.2für jede weitere angefangene Arbeitsviertelstunde50 v. H. der Gebühr
nach lfd. Nr. 1
4 Auszüge aus der Liegenschaftsbeschreibung  
4.1Nachweise gedruckt oder als druckaufbereitete Datei 
4.1.1je Flurstücks-, Flurstücks- und Eigentümer-, Grundstücks- sowie Eigentümernachweis3,00
4.1.2je Bestandsnachweis5,00
4.2Auswertung aus der LiegenschaftsbeschreibungGebühr nach
lfd. Nr. 1
4.3Flächen der tatsächlichen Nutzung, gedruckt oder als druckaufbereitete Datei oder als Datensätze aus dem Jahresabschluss 
je Gemarkung, Gemeinde und Landkreis0,50
4.4Automatisiertes Abrufverfahren 
4.4.1für nach lfd. Nr. 9 Registrierte50 v. H. der Gebühr
nach lfd. Nr. 4.1
4.4.2für nicht nach lfd. Nr. 9 Registrierte85 v. H. der Gebühr
nach lfd. Nr. 4.1
Anmerkung zu lfd. Nr. 4  
Bei Landesbehörden werden 50 v. H. der Gebühren nach lfd. Nr. 4.1 bis 4.3 erhoben.
5 Auszüge aus der Liegenschaftskarte  
5.1Auszüge gedruckt oder als druckaufbereitete Datei 
je Ausfertigung im Format
5.1.1bis DIN A320,00
5.1.2größer DIN A3 bis DIN A040,00
5.2Auszüge im Rasterformat 
je km2 dargestellter Erdoberfläche
5.2.1vom 1. bis zum 100. km2 85,00
5.2.2vom 101. km2 bis zum 1.000. km2 65,00
5.2.3ab dem 1.001. km2 45,00
5.3Zusätzliche Übermittlung von Auszügen nach lfd. Nr. 5.2 an mitnutzungsberechtigte Stellen mit einer dargestellten Erdoberfläche 
5.3.1bis zu 10 km2 50,00
5.3.2von mehr als 10 km2 bis zu 100 km2 100,00
5.3.3über 100 km2 200,00
5.4Automatisiertes Abrufverfahren 
5.4.1Einsicht am Bildschirm und Bildschirmausdruckgebührenfrei
5.4.2für nach lfd. Nr. 9 Registrierte 
5.4.2.1im Format bis DIN A3 
je druckaufbereitete Datei50 v. H. der Gebühr
nach lfd. Nr. 5.1.1
5.4.2.2im Rasterformat75 v. H. der Gebühr
nach lfd. Nr. 5.2
5.4.3für nicht nach lfd. Nr. 9 Registrierte 
5.4.3.1im Format bis DIN A3 
je druckaufbereitete Datei85 v. H. der Gebühr
nach lfd. Nr. 5.1.1
5.4.3.2im Rasterformat85 v. H. der Gebühr
nach lfd. Nr. 5.2
5.5Auszug aus der Liegenschaftskarte in Kombination mit dem Orthophoto gedruckt oder als druckaufbereitete Datei115 v. H. der Gebühr
nach lfd. Nr. 5.1,
5.4.2.1 oder 5.4.3.1
5.6Erteilung der besonderen Vervielfältigungsbefugnis für Auszüge nach lfd. Nr. 5.1 und 5.5 mit dem Recht der Umwandlung, der Vervielfältigung und Weitergabe mit dem Ziel einer mittelbaren oder unmittelbaren Vermarktung oder der Veröffentlichung 
je Vervielfältigungsbefugnis50,00bis300,00
Anmerkungen zu lfd. Nr. 5  
  1. 1.

    Die Gebühren nach lfd. Nr. 5.1 gelten auch für Auszüge aus der Liegenschaftskarte mit weiteren Informationen des Liegenschaftskatasters.

  2. 2.

    Bei Landesbehörden werden 50 v. H. der Gebühren nach lfd. Nr. 5.1, 5.2 und 5.5 erhoben.

  3. 3.

    Die Gebühr nach lfd. Nr. 5.6 ist nicht zu erheben für die Veröffentlichung von Auszügen aus der Liegenschaftskarte im Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Rheinland-Pfalz, im Ministerialblatt der Landesregierung von Rheinland-Pfalz, im Staatsanzeiger für Rheinland-Pfalz, in den Amtsblättern der Gemeinden und Verbandsgemeinden oder als Anlage zu amtlichen Berichten und Bekanntmachungen in Zeitungen.

6 Sonstige Auszüge  
6.1Bestandsdatenauszug aus dem Liegenschaftskataster für einen Bereich von 0,02 km2 50,00
6.2Schriftstücke 
 je Ausfertigung im Format bis DIN A31,00
6.3Pläne und dergleichen 
 je AusfertigungGebühr nach
lfd. Nr. 5.1
6.4Automatisiertes Abrufverfahren 
6.4.1für nach lfd. Nr. 9 Registrierte75 v. H. der Gebühren
nach lfd. Nr. 6.1 bis 6.3
6.4.2für nicht nach lfd. Nr. 9 Registrierte85 v. H. der Gebühren
nach lfd. Nr. 6.1 bis 6.3
6.5Erteilung der besonderen Vervielfältigungsbefugnis für Auszüge nach lfd. Nr. 6.2 und 6.3 mit dem Recht der Umwandlung, der Vervielfältigung und Weitergabe mit dem Ziel einer mittelbaren oder unmittelbaren Vermarktung oder der Veröffentlichung 
je Vervielfältigungsbefugnis50,00bis250,00
Anmerkungen zu lfd. Nr. 6  
  1. 1.

    Bei Landesbehörden werden 50 v. H. der Gebühren nach lfd. Nr. 6.2 und 6.3 erhoben.

  2. 2.

    Die Anmerkung 3 zu lfd. Nr. 5 gilt für die Gebühr nach lfd. Nr. 6.5 entsprechend.

7 Geobasisinformationen des vermessungstechnischen Raumbezugs und Auszüge aus dem Liegenschaftszahlenwerk  
7.1Punktinformationen des vermessungstechnischen Raumbezugs 
7.1.1Einzelnachweis einschließlich Punktbeschreibung 
 je Punkt15,00
7.1.2Punktliste 
 je Seite20,00
7.1.3Bestandsdatenauszug 
 je Punkt0,90
7.2Punktinformationen des Liegenschaftskatasters 
7.2.1Einzelnachweis 
 je Seite15,00
7.2.2Punktliste 
 je Seite20,00
7.2.3Bestandsdatenauszug 
 je Punkt0,50
7.3Punktübersichten der Punkte nach lfd. Nr. 7.1 und 7.2Gebühr nach
lfd. Nr. 5.1
7.4VermessungsrisseGebühr nach
lfd. Nr. 5.1
7.5Gemeinsame Abgabe der Produkte nach lfd. Nr. 6.1 und 7.1 bis 7.4 für einen Bereich von 0,02 km2 100,00
7.6Zusammenstellen von Maßangaben aus Vermessungsrissen 
 je Liegenschaftszahl1,00
7.7Automatisiertes Abrufverfahren 
7.7.1für nach lfd. Nr. 9 Registrierte50 v. H. der Gebühren
nach lfd. Nr. 7.1 bis 7.5
7.7.2für nicht nach lfd. Nr. 9 Registrierte85 v. H. der Gebühren
nach lfd. Nr. 7.1 bis 7.5
7.8Daten des Satellitenpositionierungsdienstes der deutschen Landesvermessung (SAPOS ®) 
 je Minute 
7.8.1SAPOS ®-HEPS0,10;
je Monat jedoch
mindestens 10,00
7.8.2SAPOS ®-GPPS 
mit einer Taktrate 
7.8.2.1von höchstens 1 Hz0,20;
je Monat jedoch
mindestens 10,00
7.8.2.2von mehr als 1 Hz0,80;
je Monat jedoch
mindestens 10,00
7.9SAPOS ®-Pauschalgebühr 
7.9.1SAPOS ®-HEPS 
 je freigeschaltete Telefonnummer und Monat250,00
7.9.2SAPOS ®-GPPS mit einer Taktrate von höchstens 1 Hz 
je Referenzstation und Monat500,00
Anmerkung zu lfd. Nr. 7  
Für die Bereitstellung der Daten nach lfd. Nr. 7.8 ist die Mindestgebühr je Monat nur einmal zu erheben.
8 Vermessungsunterlagen für Liegenschaftsvermessungen, Sonderungen und Abmarkungen  
8.1für einen Bereich bis 0,02 km2 27,50
8.2je weitere angefangene 0,02 km2 4,50
Anmerkungen zu lfd. Nr.8  
  1. 1.

    Mit diesen Gebühren sind abgegolten:

    1. a)

      die Beschaffung sämtlicher in dem abgerufenen Bereich verfügbaren Vermessungsunterlagen,

    2. b)

      die über den abgerufenen Bereich hinaus erforderlichen Punktinformationen und Einmessungsrisse und

    3. c)

      die Aktualisierung von bereits abgerufenen Vermessungsunterlagen für den gleichen Verwendungszweck.

  2. 2.

    Die Gebühren sind von der öffentlichen Vermessungsstelle zu erheben, die den überwiegenden Teil der Vermessungsunterlagen erstellt hat.

  3. 3.

    Die Bereitstellung von Vermessungsunterlagen für Boden Ordnungen nach dem Flurbereinigungsgesetz ist kostenfrei.

9 Einrichtung eines automatisierten Abrufverfahrens für Geobasisinformationen  
9.1erstmalige Einrichtung 
 je verwendende Stelle275,00
9.2Änderungen der Einrichtung 
 je Antrag27,50
9.3Mindestgebühr 
je angefangenen Kalendermonat22,00
Anmerkungen zu lfd. Nr. 9  
  1. 1.

    Bei sonstigen öffentlichen Vermessungsstellen nach § 2 Abs. 2 des Landesgesetzes über das amtliche Vermessungswesen (LGVerm) sowie Personen und Stellen, die das Verfahren nach § 12 der Landesverordnung zur Durchführung des Landesgesetzes über das amtliche Vermessungswesen (LGVermDVO) vertraglich vereinbart haben, sind die Gebühren nach lfd. Nr. 9 nicht zu erheben.

  2. 2.

    Mit der Mindestgebühr nach lfd. Nr. 9.3 sind die Kosten für Auszüge nach lfd. Nr. 4.4, 5.4 und 7.7 bis zu der Höhe der Mindestgebühr abgegolten.

10 Bildung von neuen Flurstücken, Grenzbestimmungen und Abmarkungen  
10.1Grundaufwand 
 je Antrag275,00
10.2je neues Flurstück143,00
10.3örtliche Arbeit zur Bestimmung von bestehenden Flurstücksgrenzen 
10.3.1Grenzfeststellung 
je Grenzpunkt300,00;
 je Antrag jedoch
 mindestens 900,00
10.3.2Grenzwiederherstellung im koordinierten Grenz- und Gebäudepunktfeld 
10.3.2.1bis 10 Grenzpunkte je Grenzpunkt200,00;
 je Antrag jedoch
 mindestens 600,00
10.3.2.2ab dem 11. Grenzpunkt je Grenzpunkt100,00
10.3.3Grenzwiederherstellung im Koordinatenkataster 
je Grenzpunkt100,00;
 je Antrag jedoch
 mindestens 300,00
10.3.4Gemischte Grenzbestimmungen nach lfd. Nr. 10.3.1 bis 10.3.3 
je GrenzpunktGebühr nach
lfd. Nr. 10.3.1, 10.3.2
oder 10.3.3;
 je Antrag jedoch
 mindestens 600,00
10.4Absteckung oder Aufnahme einschließlich Kontrolle neuer Grenzpunkte je Grenzpunkt 
10.4.1im Zusammenhang mit einer Grenzbestimmung nach lfd. Nr. 10.344,00
10.4.2in Umlegungsverfahren nach dem Baugesetzbuch (BauGB) 66,00
10.5Bestimmung von Schnittpunkten zwischen alten, bisher nicht abgemarkten, und neuen Grenzen bei der Vermessung lang gestreckter Anlagen, die nicht nach lfd. Nr. 10.4 abgerechnet werden 
je Grenzpunkt154,00
10.6Abmarkung von alten und neuen Grenzpunkten 
10.6.1je Grenzstein27,50
10.6.2je sonstige Grenzmarke16,50
10.7Abgrenzung der tatsächlichen Nutzung 
 je Punkt5,50
10.8Flächenverzeichnis für den Eigentumswechsel nach einer Änderung des Straßenbaulastträgers 
 je Flurstück des Altbestandes27,50
10.9Berücksichtigung des Bodenwerts der vermessenen und neuen Flurstücke oder der Art der lang gestreckten AnlageWertfaktor nach
Gebührenstaffel I
Anmerkungen zu lfd. Nr. 10  
  1. 1.

    Mit den Gebühren nach lfd. Nr. 10 sind sämtliche erforderlichen Leistungen zur Durchführung von Liegenschaftsvermessungen, Sonderungen und Abmarkungen sowie die Gebühren nach lfd. Nr. 2.1 und 2.3 abgegolten. Kosten für Vermarkungsmaterial von mehr als 3,00 EUR je Stück sind zusätzlich zu erheben.

  2. 2.

    Erstreckt sich ein Antrag auf mehrere räumlich oder zeitlich getrennte Teile oder auf mehrere Vermessungs- und Katasteramtsbezirke, ist die Gebühr nach lfd. Nr. 10.3 für jeden Teil zu erheben.

  3. 3.

    Werden Gebäude mit Herstellungskosten von mehr als 100.000,00 EUR im Auftrag der Antragstellerin oder des Antragstellers zusammen mit einer Grenzbestimmung eingemessen, ermäßigt sich die Gebühr nach lfd. Nr. 10.1 um 50 v. H. Es ist mindestens die Gebühr für die Grenzbestimmung zu erheben.

  4. 4.

    Bei der Grenzbestimmung nach lfd. Nr. 10.3 ist jeder wiederhergestellte sowie jeder Grenzpunkt einer festgestellten Grenze zu zählen, der in der Grenzniederschrift dargestellt ist.

  5. 5.

    Die Gebühr nach lfd. Nr. 10.3.2.2 ist nicht für Grenzpunkte anzusetzen, deren lineare Abweichungen zwischen den im Liegenschaftskataster nachgewiesenen und den örtlich bestimmten Koordinaten mehr als 0,07 m betragen. Diese Grenzpunkte sind nach lfd. Nr. 10.3.2.1 abzurechnen.

  6. 6.

    Wird in einer bestehenden Flurstücksgrenze oder deren Verlängerung ein neuer Grenzpunkt festgelegt, der nicht als Grenzpunkt nach lfd. Nr. 10.4.2 oder als Schnittpunkt nach lfd. Nr. 10.5 abzurechnen ist, ist für die Ermittlung des Anfangs- und Endpunktes dieser Flurstücksgrenze jeweils die Gebühr nach lfd. Nr. 10.3.1, 10.3.2 oder 10.3.3 zu erheben. Dies gilt auch für den Fall, dass anstelle des Anfangs- und Endpunkts Kontrollpunkte bestimmt werden.

  7. 7.

    Werden für den Anfangs- und Endpunkt einer bestehenden Flurstücksgrenze bereits Gebühren nach lfd. Nr. 10.3 erhoben, ist für die Bestimmung von Schnittpunkten anstelle der Gebühr nach lfd. Nr. 10.5 die Gebühr nach lfd. Nr. 10.4 zu erheben.

  8. 8.

    Bei Vermessungen zur Bildung neuer Flurstücke ist stets eine Gebühr nach lfd. Nr. 10.3 zu erheben, mindestens aber die Gebühr nach lfd. Nr. 10.3.3.

  9. 9.

    Als abgemarkt gelten auch Grenzpunkte, deren Grenzmarken gehoben, gesenkt, gerade gerichtet oder entfernt wurden.

  10. 10.

    Der Bodenwert der vermessenen und neuen Flurstücke ist in der Regel auf der Grundlage des Bodenrichtwerts zu ermitteln. Weicht die Qualität der neu gebildeten Flurstücke von derjenigen des Bodenrichtwertgrundstücks ab, ist die neue Qualität der Flurstücke zu berücksichtigen. Ein vereinbarter Kaufpreis kann als Orientierungshilfe dienen. Bei reinen Grenzbestimmungen sind 50 v. II. des Bodenwerts der Flurstücke maßgebend, die an die bestimmten Grenzpunkte angrenzen; angrenzende lang gestreckten Anlagen (z. B. Straßen, Eisenbahnen, Gewässer) bleiben dabei unberücksichtigt.

  11. 11.

    Der Bodenwert eines neuen Flurstücks ist bei der Gebührenbemessung nicht zu berücksichtigen, wenn dessen Grenzen nur im liegcnschaftsrechtlich unbedingt notwendigen Umfang bestimmt werden und es größer ist als drei Viertel des Stammflurstücks. Dies gilt nicht, wenn die Flurstücksgrenzen des größeren Flurstücks vollständig bestimmt wurden.

  12. 12.

    Wirken Feldgeschworene oder von der Auftraggeberin oder dem Auftraggeber gestellte Hilfskräfte an der Abmarkung mit, sind die Gebühren um bis zu 6,50 EUR je angefangene Arbeitshalbstunde der eingesetzten Person zuzüglich der zu erstattenden Auslagen zu reduzieren, höchstens jedoch bis zur Gebühr nach lfd. Nr. 10.6.

11 Gebäudeeinmessung  
11.1je nach Herstellungskosten der Gebäude oder der baulichen VeränderungenGebühr nach
Gebührenstaffel II
11.2Mehrarbeit für die gleichzeitige Einmessung mehrerer Gebäude oder baulicher Veränderungen auf einem Flurstück 
für das drille und jedes weitere Gebäude5 v. H. der Gebühr
nach lfd. Nr. 11.1
Anmerkungen zu lfd. Nr. 11  
  1. 1.

    Bauliche Veränderungen sind planungswichtige Grundrissveränderungen an bereits errichteten Gebäuden durch Anbau oder teilweisen Abbruch. Die Erhebung eines vollständigen Gebäudeabbruchs ist kostenfrei.

  2. 2.

    Nicht unter lfd. Nr. 11 fallen die Gebäude und baulichen Veränderungen, die in Verbindung mit einer Flurbereinigung oder auf der Grundlage von Sondervereinbarungen eingemessen werden.

  3. 3.

    Für die Gebührenbemessung sind die Herstellungskosten (§ 22 der Immobilienwertermittlungsverordnung vom 19. Mai 2010 BGBl. I. S. 639 in der jeweils geltenden Fassung) der Gebäude oder der baulichen Veränderungen zum Zeitpunkt der Antragstellung oder Einmessung ohne Außenanlagen und ohne besondere Betriebseinrichtungen maßgebend. Bei der Einmessung von nicht fertig gestellten Gebäuden oder baulichen Veränderungen gelten die Herstellungskosten der fertigen baulichen Anlage.

  4. 4.

    Sind die Herstellungskosten nicht bekannt oder sind die angegebenen Herstellungskosten offensichtlich unzutreffend, so sind diese in einfachster Weise, z. B. auf der Grundlage des umbauten Raumes, zu ermitteln.

  5. 5.

    Werden auf einem Flurstück gleichzeitig mehrere Gebäude oder bauliche Veränderungen eingemessen, ist bei der Gebührenberechnung die Summe der Herstellungskosten zugrunde zu legen. Dies gilt auch für Nebengebäude bis zu Herstellungskosten von insgesamt 25.000,00 EUR, die auf einem eigenen Flurstück errichtet wurden, wenn sie zusammen mit dem entsprechenden Hauptgebäude eingemessen werden. Wenn mehr als fünf Nebengebäude auf einem Flurstück eingemessen werden, sind Haupt- und Nebengebäude jeweils als eigene Gebäudegruppe nach lfd. Nr. 11 abzurechnen.

  6. 6.

    Die Gebühr nach lfd. Nr. 11.2 ist auch bei mehreren unter einem Dach errichteten Gebäuden anzusetzen, wenn zwischen den Gebäuden eine Trennwand erkennbar ist (z. B. Reihenhäuser, Reihengaragen, Gebäudeteile mit eigener Hausnummer).

  7. 7.

    Werden nach der Einmessung eines Hauptgebäudes ein oder mehrere Nebengebäude im Sinne der Anmerkung 5 mit Herstellungskosten von insgesamt bis zu 25.000,00 EUR errichtet und wird innerhalb einer Frist von zwei Jahren nach der Einmessung des Hauptgebäudes ein Antrag auf Einmessung des Nebengebäudes gestellt, so werden 50 v. H. der Gebühren nach lfd. Nr. 11 erhoben.

  8. 8.

    Ab einem Gebäudealter von zehn Jahren sind 90 v. H. der Gebühr nach lfd. Nr. 11.1 zu erheben. Die Gebühr vermindert sich je weitere vollendete fünf Jahre um 10 v. H. Das Jahr der Fertigstellung ist bei der Ermittlung des Gebäudealters voll zu berücksichtigen. Bei der Einmessung mehrerer Gebäude ist das nach den Herstellungskosten gewogene durchschnittliche Alter der Gebäude maßgebend; es ist mindestens die Gebühr für das höchstwertige Gebäude zu erheben.

  9. 9.

    Anmerkung 1 zu lfd. Nr. 10 gilt entsprechend.

12 Mehrarbeit bei Liegenschaftsvermessungen und Abmarkungen  
12.1Mehrarbeit aufgrund von örtlichen Behinderungenbis zu 20 v. H.
der jeweiligen
 Gebühren nach
lfd. Nr. 10 und 11
12.2Mehrarbeit für die Berücksichtigung von örtlichen Zwangsbedingungenbis zu 30 v. H.
der Gebühr nach
lfd. Nr. 10.4
12.3Mehrarbeit für die Bestimmung und Abmarkung von Grenzen, wenn diese aus Gründen, die die Antragstellerin oder der Antragsteller zu vertreten hat, wiederholt werden müssenbis zu 20 v. H.
der jeweiligen
 Gebühren nach
lfd. Nr. 10
13 Von den Flurbereinigungsbehörden übertragene Neuvermessungen  
13.1Aufmessung der Grenz- und VermessungspunkteGebühr nach
Gebührenstaffel III
13.2Aufmessung topographischer Punkte50 v. H.
der Gebühr nach
Gebührenstaffel III
13.3vollständige Aufmessung eines GehöftesGebühr nach
Gebührenstaffel III
Anmerkungen zu lfd. Nr. 13  
  1. 1.

    Anmerkung 1 zu lfd. Nr. 10 gilt entsprechend.

  2. 2.

    Unter lfd. Nr. 13 fallen geschlossene Neuvermessungen der Flurbereinigungsbehörden, deren Ergebnisse in das Liegenschaftskataster übernommen werden sollen und bei denen eine Grenzermittlung nicht oder nur in geringem Umfang erforderlich ist.

  3. 3.

    Unter lfd. Nr. 13 fallen auch terrestrische Ergänzungsmessungen zur Luftbildmessung.

  4. 4.

    Die Punktdichte je Hektar der Gebührenstaffel III richtet sich bei den Arbeiten der Anmerkung 2 nach der Neuvermessungsfläche, bei den Arbeiten der Anmerkung 3 nach der Fläche des Gesamtverfahrens.

  5. 5.

    Zu einem Gehöft gehören alle auf einem Grundstück stehenden Gebäude, die eine wirtschaftliche Einheit bilden. Stehen auf einem Grundstück mehr als zwei selbstständige Gebäude und erfordert die räumliche Trennung der Gebäude eine Aufnahme von unterschiedlichen Standpunkten aus, so können die Gebäude zu Gebäudegruppen zusammengefasst und jede Gebäudegruppe als Gehöft gezählt werden.

14 Vorbereitung und Durchführung der Umlegung nach dem Baugesetzbuch  
14.1je Ordnungsnummer800,00bis1.800,00
14.2je neues Flurstück50,00
14.3Mehrarbeit, z. B. durch die Änderung eines rechtskräftigen Bebauungsplans während des Umlegungsverfahrens, durch Vorwegmaßnahmen nach den §§ 76 und 77 BauGB, durch Änderungen des Umlegungsplans nach § 73 BauGB oder durch die Rückabwicklung der Umlegung 
je betroffene Ordnungsnummer bis275,00
Anmerkungen zu lfd. Nr. 14  
  1. 1.

    Mit den Gebühren nach lfd. Nr. 14 sind sämtliche Arbeiten zur Regelung der Rechtsverhältnisse innerhalb des Umlegungsverfahrens abgegolten; die Auslagenerstattung bleibt unberührt.

  2. 2.

    Eine Eigentümergemeinschaft ist als eine Ordnungsnummer zu zählen.

  3. 3.

    Die Gebühr nach lfd. Nr. 14.1 ist für alle Ordnungsnummern eines Umlegungsverfahrens einheitlich festzusetzen.

  4. 4.

    Die vermessungstechnischen Arbeiten sind nach lfd. Nr. 2 und 10 bis 12 abzurechnen.

15 Vorbereitung und Durchführung der vereinfachten Umlegung nach dem Baugesetzbuch  
15.1Vorbereitung des Beschlusses über die vereinfachte Umlegung 
 je Ordnungsnummer100,00bis450,00
15.2Durchführung des Beschlusses über die vereinfachte Umlegung 
 je Ordnungsnummer50,00bis110,00
15.3je neues Flurstück50,00
Anmerkungen zu lfd. Nr. 15  
  1. 1.

    Die Anmerkungen 1 und 2 zu lfd. Nr. 14 gelten entsprechend.

  2. 2.

    Die Gebühren nach lfd. Nr. 15.1 und 15.2 sind jeweils für alle Ordnungsnummern eines vereinfachten Umlegungsverfahrens einheitlich festzusetzen.

  3. 3.

    Die vermessungstechnischen Arbeiten sind nach lfd. Nr. 2 und 10 bis 12 abzurechnen.

 
16 Flurstücksverschmelzung  
je neues Flurstück33,00
Anmerkungen zu lfd. Nr. 16  
  1. 1.

    Mit der Gebühr sind alle Aufwendungen zur Bearbeitung der Flurstücksverschmelzung einschließlich der Zulässigkeits-prüfung abgegolten.

  2. 2.

    Ist eine beantragte Flurstücksverschmelzung z. B. wegen ungleicher Belastung der Flurstücke im Grundbuch nicht möglich, sind 50 v. H. der Gebühr nach lfd. Nr. 16 zu erheben.

  3. 3.

    Eine von Amts wegen durchgeführte Flurstücksverschmelzung ist kostenfrei, wenn sie nicht zugleich der Reduzierung von Kosten für eine Liegenschaftsvermessung oder eine andere Maßnahme dient.

17 Übernahme von Vermessungsschriften  
17.1Bildung von neuen Flurstücken, Grenzbestimmungen und Abmarkungen20 v. H.
der jeweiligen
Gebühren nach
lfd. Nr. 10
17.2Gebäudeeinmessungen10 v. H.
der jeweiligen
Gebühren nach
lfd. Nr. 11
17.3Umlegungen nach dem Baugesetzbuch  
je Flurstück22,00
17.4Flurstücksverschmelzungen30 v. II.
der Gebühr nach
lfd. Nr. 16
17.5Mehrarbeit für die Ergänzung unvollständiger VermessungsschriftenGebühren nach
lfd. Nr. 1 und 2
Anmerkungen zu lfd. Nr. 17  
  1. 1.

    Die jeweilige Gebühr nach lfd. Nr. 17 ist unabhängig davon, ob die Vermessung von einem Vermessungs- und Katasteramt oder einer sonstigen öffentlichen Vermessungsstelle ausgeführt wurde, anzusetzen. Mit dieser Gebühr sind die Aufwendungen für die erforderlichen Mitteilungen über die Aktualisierung des Liegenschaftskatasters abgegolten.

  2. 2.

    Die Gebühr nach lfd. Nr. 17.2 entfällt bei

    1. a)

      nicht gebührenpflichtigen Gebäudeeinmessungen,

    2. b)

      der Einmessung von Grundrissveränderungen durch teilweisen Abbruch und

    3. c)

      Gebäuden im Erbbaurecht oder auf Grundstücken im Eigentum kommunaler Gebietskörperschaften, die von hierzu befugten behördlichen Vermessungsstellen kommunaler Gebietskörperschaften eingemessen wurden.

  3. 3.

    Mit der jeweiligen Gebühr nach lfd. Nr. 17 ist die Nutzung der SAPOS (r)-Dienste HEPS und GPPS abgegolten.

  4. 4.

    Die Gebühr nach lfd. Nr. 17.5 schuldet unabhängig von den Gebühren nach lfd. Nr. 17.1 bis 17.4 die einreichende sonstige öffentliche Vermessungsstelle.

  5. 5.

    Die Übernahme von Bodenordnungen nach dem Flurbereinigungsgesetz ist kostenfrei.

18 Beglaubigungen, Zeugnisse und Bescheinigungen  
18.1Beglaubigungen 
 je Beglaubigungsvermerk3,00
18.2Entfernungsbescheinigung über Wegstrecken 
 je Strecke22,00
18.3Bescheinigungen zur lastenfreien Abschreibung von Grundstücksteilen außerhalb des Ausübungsbereichs von Grunddienstbarkeiten (§ 1026 des Bürgerlichen Gesetzbuchs) 
 je Grundstück40,00bis100,00
18.4Unschädlichkeitszeugnis nach dem Landesgesetz über Unschädlichkeitszeugnisse im Grundstücksverkehr  
je Unschädlichkeitszeugnis50,00bis300,00
Anmerkung zu lfd. Nr. 18 
Die Beglaubigung von Anträgen auf Vereinigung oder Teilung von Grundstücken nach § 7 Abs. 1 LGVerm ist mit der Gebühr nach lfd. Nr. 10.2 oder 16 abgegolten.
19 Zertifizierung von Programmen zur automatisierten Bearbeitung von amtlichen Vermessungen  
 je Zertifizierung25,00bis950,00
20 Prüfung und Eichung von Sensoren  
20.1Prüfung und Eichung elektrooptischer Distanzmessgeräte auf Eichstrecken mit Inanspruchnahme von bis zu sechs Pfeilern 
20.1.1Bestimmung von Nullpunktkorrektion und Gerätemaßstab 
20.1.1.1für das erste Gerät130,00
20.1.1.2für jedes weitere Gerät am gleichen Tag90,00
20.1.2Bestimmung von Nullpunktkorrektion, Gerätemaßstab und zyklischem Phasenfehler 
20.1.2.1für das erste Gerät210,00
20.1.2.2für jedes weitere Gerät am gleichen Tag120,00
20.1.3Bestimmung von Nullpunktkorrektion, Gerätemaßstab und Frequenz 
20.1.3.1für das erste Gerät190,00
20.1.3.2für jedes weitere Gerät am gleichen Tag130,00
20.1.4Bestimmung von Nullpunktkorrektion, Gerätemaßstab, zyklischem Phasenfehler und Frequenz 
20.1.4.1für das erste Gerät275,00
20.1.4.2für jedes weitere Gerät am gleichen Tag165,00
20.2Prüfung und Eichung elektrooptischer Distanzmessgeräte auf Eichstrecken mit Inanspruchnahme von mehr als sechs Pfeilern 
je GerätGebühr nach
lfd. Nr. 20.1
zuzüglich 100,00
20.3Eichung von satellitengestützten Vermessungssystemen 
20.3.1für das erste Gerät75,00
20.3.2für jedes weitere Gerät am gleichen Tag45,00
Anmerkungen zu lfd. Nr. 20  
  1. 1.

    Mit diesen Gebühren sind die Nutzung der Eicheinrichtungen, die Auswertung der Eichmessungen von elektrooptischen Distanzmessgeräten und GPS-Gerätesystemen, die Erstellung eines Auswerteprotokolls sowie die Zertifizierung abgegolten.

  2. 2.

    Werden die Messungen zur Bestimmung von Nullpunktkorrektion, Gerätemaßstab und zyklischem Phasenfehler bei elektrooptischen Distanzmessgeräten sowie zur Eichung von GPS-Gerätesystemen von Bediensteten der Vermessungs- und Katasterbehörden ausgeführt, sind zusätzlich die Gebühren nach lfd. Nr. 1 und 2 zu erheben.

  3. 3.

    Die Nutzung der Eichstrecken sowie die Auswertung der Eichmessungen von elektrooptischen Distanzmessgeräten und GPS-Gerätesystemen sind für Vermessungsstellen des Landes gebührenfrei. Von den sonstigen öffentlichen Vermessungsstellen nach § 2 Abs. 2 LGVerm werden 70 v. H. der Gebühren nach lfd. Nr. 20 erhoben.

21 Sonstige technische Arbeiten  
21.1VermessungsunterlagenGebühren nach
lfd. Nr. 4 bis 7
21.2örtliche und häusliche ArbeitenGebühren nach
lfd. Nr. 1 und 2
21.3Einsatz von Sensoren und Auswertegeräten, deren Anschaffungswert 15.000,00 EUR übersteigt 
je angefangene halbe Betriebsstunde0,15 v. T.
des Anschaffungswertes
Anmerkungen zu lfd. Nr. 21  
  1. 1.

    Zu den Arbeiten nach lfd. Nr. 21 zählen insbesondere folgende Leistungen:

    1. a)

      Einmessung von topographischen Gegenständen, soweit in diesem Gebührenverzeichnis nichts anderes bestimmt ist,

    2. b)

      Sicherung von Vermessungs- und Grenzpunkten, die z. B. durch Baumaßnahmen gefährdet sind; für die Übernahme der Vermessungsschriften in das Liegenschaftskataster wird keine Gebühr erhoben,

    3. c)

      vorübergehende Kennzeichnung von Grenzpunkten während einer noch nicht abgeschlossenen Liegenschaftsvermessung,

    4. d)

      Umsetzung von Daten in ein Sonderformat und

    5. e)

      besondere Reproduktionsarbeiten.

  2. 2.

    Nicht unter lfd. Nr. 21 fallen Arbeiten, die aufgrund von Sondervereinbarungen durchgeführt werden.

 
22 Bestellungen, Anerkennungen und Zulassungen  
22.1Öffentlich bestellte Vermessungsingenieurinnen und Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure 
22.1.1Bestellung und Vereidigung500,00
22.1.2Bestellung einer Treuhänderin oder eines Treuhänders215,00
22.1.3Qualifizierungsverfahren nach § 22 der Landesverordnung über die Öffentlich bestellten Vermessungsingenieurinnen und Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure  
22.1.3.1praktischer Qualifizierungsteil210,00
22.1.3.2schriftlicher Qualifizierungsteil165,00
22.1.3.3mündlicher Qualifizierungsteil150,00
22.2Sonstige Anerkennungen und Zulassungen50,00bis500,00
Anmerkung zu lfd. Nr. 22  
Im Falle der Wiederholung eines Qualifizierungsteils ist die jeweilige Gebühr nach lfd. Nr. 22.1.3 erneut zu erheben.
23 Erstattung von Gutachten (§ 193 BauGB)  
23.1für unbebaute Grundstücke und Rechte an unbebauten Grundstücken mit einem Verkehrswert 
23.1.1bis zu 250.000,00 EUR3,0 v. T.
des ermittelten
Verkehrswerts
zuzüglich 400,00
23.1.2über 250.000,00 EUR bis zu 1 Mio. EUR1,0 v. T.
des ermittelten
Verkehrswerts
zuzüglich 900,00
23.1.3über 1 Mio. EUR0,5 v. T.
des ermittelten
Verkehrswerts
zuzüglich 1.400,00
23.2für bebaute Grundstücke und Rechte an bebauten Grundstücken mit einem Verkehrswert 
23.2.1bis zu 250.000,00 EUR5,0 v. T.
des ermittelten
Verkehrswerts
zuzüglich 500,00
23.2.2über 250.000,00 EUR bis zu 500.000,00 EUR2,0 v. T.
des ermittelten
Verkehrswerts
zuzüglich 1.250,00
23.2.3über 500.000,00 EUR bis zu 2,5 Mio. EUR1,0 v. T.
des ermittelten
Verkehrswerts
zuzüglich 1.750,00
23.2.4über 2,5 Mio. EUR bis zu 10 Mio. EUR0,8 v. T.
des ermittelten
Verkehrswerts
zuzüglich 2.250,00
23.2.5über 10 Mio. EUR0,6 v. T.
des ermittelten
Verkehrswerts
zuzüglich 4.250,00
23.3über die ortsübliche Pacht (§ 5 Abs. 2 des Bundeskleingartengesetzes vom 28. Februar 1983 - BGBl. I S. 210 - in der jeweils geltenden Fassung)200,00 bis 900,00
23.4für über den üblichen Rahmen hinausgehende Mehrarbeiten infolge besonderer Erschwernisse (Bauzustand des Bewertungsobjekts, fehlende oder nicht verwendbare Bauunterlagen und Ähnliches)bis zu 30 v. H.
der Gebühr nach
lfd. Nr. 23.1 oder 23.2
Anmerkungen zu lfd. Nr. 23  
  1. 1.

    Mit den Gebühren nach lfd. Nr. 23.1 bis 23.3 sind auch die Entschädigungen für die Leistungen der ehrenamtlichen Gutachterinnen und Gutachter, die Kosten für je eine Ausfertigung des Gutachtens für die Antragstellerin oder den Antragsteller und die Eigentümerin oder den Eigentümer, die Reisekosten, die Beförderung der Messgeräte und die Benutzung des Dienstkraftwagens und/oder eingesetzten Privatwagens abgegolten.

  2. 2.

    Grundstück im Sinne der lfd. Nr. 23 ist die einer Eigentümerin oder einem Eigentümer gehörende, räumlich zusammenhängende Grundfläche, die wirtschaftlich eine Einheit bildet.

  3. 3.

    Ist bei der Ermittlung des Verkehrswerts eines Grundstücksteils aus Gründen der Wertermittlungssystematik auch das Reststück einzubeziehen (z. B. Differenz- oder Verschiebemethode), ist für die Gebührenberechnung nur der Wert des Grundstücksteils maßgebend.

  4. 4.

    Bei Gutachten über den Bodenwert eines bebauten Grundstücks ist die Gebühr nach lfd. Nr. 23.1 zu bemessen.

  5. 5.

    Bei der Berechnung der Gebühr nach lfd. Nr. 23.1 oder 23.2 ist grundsätzlich der Verkehrswert zum Zeitpunkt der Erstattung des Gutachtens maßgebend. Der Gebührenberechnung ist jedoch als Verkehrswert zugrunde zu legen:

    1. a)

      die Summe der Verkehrswerte der Bewertungsobjekte, wenn von einer Antragstellerin oder einem Antragsteller beantragte Gutachten sich auf verschiedene Bewertungsobjekte in etwa gleicher räumlicher Lage und mit weitgehend übereinstimmenden wertbeeinflussenden Merkmalen beziehen,

    2. b)

      die Summe der Verkehrswerte der Rechte, wenn ein Gutachten für mehrere Rechte, die ein und dasselbe Grundstück betreffen, zu erstatten ist,

    3. c)

      die Summe aus dem Verkehrswert für das unbelastete Grundstück und den Verkehrswerten der Rechte, wenn in einem Gutachten auch Rechte Dritter zu bewerten sind, die den zu ermittelnden Verkehrswert des Bewertungsobjekts mindern,

    4. d)

      die Summe der ermittelten Werte, wenn in einem Gutachten zusätzlich zum Verkehrswert des Bewertungsobjekts auch Werte von Teilflächen, Gebäuden, Gebäudeteilen oder von ideellen Anteilen des Grundstücks zu ermitteln sind.

  6. 6.

    Sind im Gutachten für ein und dasselbe Bewertungsobjekt mehrere Werte (z. B. für Wertminderungen, Werterhöhungen oder Werte zu mehreren Stichtagen) zu ermitteln, bemisst sich die Gebühr nach der Summe aus dem höchsten Wert und jeweils der Hälfte des zusätzlich ermittelten niedrigeren Werts.

  7. 7.

    Ist das Ergebnis des Gutachtens kein Verkehrswert im Sinne des § 194 BauGB, so ist sinngemäß von vergleichbaren Werten, z. B. von der Höhe der Entschädigung für den Rechtsverlust im Enteignungsverfahren, auszugehen.

  8. 8.

    Die Gebühren nach lfd. Nr. 23.1 und 23.2 sind für im Vergleich zum üblichen Rahmen erheblich geringere Aufwendungen (z. B. durch vorliegende detaillierte Objektbeschreibungen, Vorleistungen der Antragstellerin oder des Antragstellers) um bis zu 30 v. H. zu ermäßigen.

  9. 9.

    Sind vom Gutachterausschuss erstellte Gutachten nachträglich fortzuschreiben, können die Gebühren nach lfd. Nr. 23.1 und 23.2 je nach Arbeitsaufwand bis zu 50 v. H. ermäßigt werden.

24 Erstattung von Obergutachten (§§ 193 und 198 BauGB) das 1- bis 2-fache
der Gebühr nach
lfd. Nr. 23
25 Auskünfte aus der Kaufpreissammlung (§ 195 Abs. 3 BauGB) für den Bereich eines Gutachterausschusses  
 gedruckt oder als druckaufbereitete Datei30,00bis500,00
26 Auskünfte und Auszüge aus dem Nachweis der Bodenrichtwerte (§ 196 Abs. 3 BauGB)  
26.1Schriftliche Auskunft, ohne Auszug aus der Bodenrichtwertkarte, über den Bodenrichtwert eines Grundstücks 
als Einzelnachweis oder in Listenform 
je Grundstück20,00bis80,00
Anmerkung zu lfd. Nr. 26.1  
Werden schriftliche Bodenrichtwertauskünfte über mehrere Grundstücke einer Eigentümerin oder eines Eigentümers erteilt, sind diese bei der Gebührenberechnung nach der räumlichen Lage und den übereinstimmenden wertbeeinflussenden Merkmalen gruppenweise zusammenzufassen.
26.2Auszüge aus der Bodenrichtwertkarte gedruckt oder als druckaufbereitete Datei aus den Bodenrichtwertinformationen für Siedlungsflächen 
 je Auszug im Format bis 
26.2.1DIN A325,00
26.2.2DIN A240,00
26.2.3DIN A155,00
26.2.4DIN A070,00
26.3Auszüge aus der Bodenrichtwertkarte gedruckt oder als druckaufbereitete Datei aus den Bodenrichtwertinformationen für land- und forstwirtschaftliche Flächen80 v. H. der Gebühr
nach lfd. Nr. 26.2
26.4Übersicht über die generalisierten Bodenriclitwerte 
26.4.1Gesamtübersicht in Listenform gedruckt oder als druckaufbereitete Datei110,00
26.4.2Teilübersichten in Listenform gedruckt oder als druckaufbereitete Datei15,00bis100,00
26.5Onlinezugriff auf den Premiumdienst des Bodenrichtwertinformationssystems 
 je Stichtag der Bodenrichtwertermittlung und je nach Fläche des Zugriffbereichs80,00bis1.000,00
27 Sonstige Grundstücksmarktinformationen  
 gedruckt oder als druckaufbereitete Datei 
27.1Grundstücksmarktbericht30,00bis70,00
27.2Auszüge aus dem Grundstücksmarktbericht oder Grundstücksmarktinformationen der Gutachterausschüsse15,00bis60,00
28 Erlaubnis zur Nutzung oder Weitergabe der Daten und Produkte nach lfd. Nr. 26 und 27  
28.1Erlaubnis zur Nutzung der Daten und Produkte nach lfd. Nr. 26.1 bis 26.4 und 27.2 für eigene Zwecke im Rahmen der elektronischen Datenverarbeitung (z. B. Intranet)das 1- bis 5-fache
der Gebühren nach
lfd. Nr. 26.1 bis 26.4
und 27.2
28.2Erlaubnis zur Weitergabe der Daten und Produkte nach lfd. Nr. 26.1 bis 26.4 und 27.2 an Drittedas 4- bis 10-fache
der Gebühren nach
lfd. Nr. 26.1 bis 26.4
und 27.2

Gebührenstaffel I
Berücksichtigung des Bodenwerts der vermessenen und neuen Flurstücke oder der Art der lang gestreckten Anlage

Die Gebühren nach lfd. Nr. 10.1 bis 10.8 sind mit dem Wertfaktor zu multiplizieren, der sich nach dem Bodenwert der vermessenen und neuen Flurstücke oder der Art der lang gestreckten Anlage ergibt.

Bildung von neuen Flurstücken, Grenzbestimmungen und Abmarkungen
Bodenwert der vermessenen und neuen Flurstücke Wertfaktor
über bis  
0,00 EUR3.000,00 EUR 0,8
3.000,00 EUR10.000,00 EUR 0,9
10.000,00 EUR20.000,00 EUR 1,0
20.000,00 EUR40.000,00 EUR 1,1
40.000,00 EUR100.000,00 EUR 1,2
100.000,00 EUR250.000,00 EUR 1,3
250.000,00 EUR  1,4

Vermessung lang gestreckter Anlagen mit mehr als 100 m Länge aus Anlass der Neuanlage oder baulichen Veränderung
Art der Anlage Wertfaktor
zweibahnige Straßen mit zwei und mehr Fahrstreifen je Richtung, die durch ein Bauwerk, z. B. Mittelstreifen mit Schutzplankerl, voneinander getrennt sind, Eisenbahnen, Gewässer 1. Ordnung 1,3
einbahnige Straßen mit zwei und mehr Fahrstreifen und mehr als 5 m Fahrbahnbreite, Gewässer 2. Ordnung 1,2
sonstige Straßen, Wege, Gewässer und Anlagen 1,0

Anmerkung zur Gebührenstaffel I

Bei der Vermessung mehrerer zusammengehörender lang gestreckter Anlagen innerhalb eines Antrages ist der Wertfaktor der Hauptanlage anzusetzen.

Gebührenstaffel II
Gebäudeeinmessung

Gebäudewert (Herstellungskosten) Gebühr für die Gebäudeeinmessung
12
EUREUR
bis 25.000,00140,00
von mehr als 25.000,00 bis 100.000,00240,00
von mehr als 100.000,00 bis 250.000,00420,00
von mehr als 250.000,00 bis 400.000,00625,00
von mehr als 400.000,00 bis 500.000,00750,00
von mehr als 500.000,00 bis 5 Mio.
je weitere angefangene 500.000,00
285,00 mehr
von mehr als 5 Mio. bis 20 Mio.
je weitere angefangene 500.000,00
175,00 mehr
von mehr als 20 Mio.8.800,00

Anmerkung zur Gebührenstaffel II

Für die Einmessung jeder Grundrissveränderung durch teilweisen Abbruch ist eine Gebühr von 50,00 EUR zu erheben.

Gebührenstaffel III
Aufmessung von Grenz- und Vermessungspunkten sowie Gehöften

  Gebühr je aufgemessenem Grenz- und Vermessungspunkt oder je Gehöft
Behinderungsstufe
12345
EUR    
je Punkt
bei einer Punktdichte
je Hektar
Neuvermessungsfläche
(bis einschließlich)
     
229,00110 v. H.
der Gebühr
120 v. H.
der Gebühr
130 v. H.
der Gebühr
bis 150 v. H.
der Gebühr
323,00in Behinderungsstufe 1in Behinderungsstufe 1in Behinderungsstufe 1in Behinderungsstufe 1
420,00    
518,50    
617,50    
717,00    
816,50    
916,00    
10 und mehr15,00    
je Gehöft170,00    

Anmerkung zur Gebührenstaffel III

Die Einstufung des Neuvermessungsgebietes in die Behinderungsstufen erfolgt nach folgenden Merkmalen:

Behinderungsstufe 1:offene Feldlagen, Anteil der Holzflächen bis 10 v. H.
Behinderungsstufe 2:Ortslagen-aufgelockert, ruhiger Straßenverkehr
 Feldlagen-Behinderung durch Bodenbewachsung (z. B. Hecken) und/oder Anteil der Holzflächen über 10 bis 35 v. H.
Behinderungsstufe 3:Ortslagen-aufgelockert mit starkem Straßenverkehr oder enge Bebauung mit ruhigem Straßenverkehr
 Feldlagen-erhebliche Behinderung durch dichte Bodenbewachsung (z. B. Hecken) und/oder Anteil der Holzflächen über 35 bis 70 v. H. und/oder erhebliche Höhenunterschiede
Behinderungsstufe 4:Ortslagen-enge Bebauung mit starkem Straßenverkehr oder sehr enge Bebauung
 Feldlagen-Anteil der Holzflächen über 70 v. H. und/oder überwiegend steile Hanglagen
Behinderungsstufe 5:sehr eng bebaute Ortslagen mit starkem Straßenverkehr und/oder erheblichen Sichtbehinderungen und/oder erheblichen Höhenunterschieden bzw. steilen Hanglagen

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