Anlage 10 WeinV, Untersuchungsbefund

Anlage 10 WeinV
Weinverordnung 
Bundesrecht

Anhangteil

Titel: Weinverordnung 
Normgeber: Bund
Redaktionelle Abkürzung: WeinV
Gliederungs-Nr.: 2125-5-7-1
Normtyp: Rechtsverordnung

Anlage 10
(zu § 22 Absatz 5 und § 23 Absatz 1)

Der Untersuchungsbefund muss folgende Angaben enthalten:

  1. 1.

    Aussteller des Untersuchungsbefunds,

  2. 2.

    Name (Firma) des Antragstellers,

  3. 3.

    vorgesehene Bezeichnung,

  4. 4.

    sensorischer Befund

    1. a)

      bei Wein und Likörwein über Farbe, Klarheit, Geruch und Geschmack,

    2. b)

      bei Schaumwein und Perlwein über Farbe, Klarheit, Geruch, Geschmack sowie über die Schaumbildungs- und Perlfähigkeit (Mousseux),

  5. 5.

    die festgestellten analytischen Werte für

    1. a)

      Gesamtalkoholgehalt: Gramm im Liter und Volumenprozent,

    2. b)

      vorhandenen Alkoholgehalt: Gramm im Liter und Volumenprozent,

    3. c)

      zuckerfreier Extrakt (indirekt): Gramm im Liter,

    4. d)

      vergärbarer Zucker

      1. aa)

        vor Inversion bei Wein, Likörwein und Perlwein,

      2. bb)

        nach Inversion bei Schaumwein,

      berechnet als Invertzucker: Gramm im Liter,

    5. e)

      Alkohol-Restzucker-Verhältnis, sofern eine Regelung getroffen ist,

    6. f)

      Gesamtsäure, berechnet als Weinsäure: Gramm im Liter,

    7. g)

      freie schweflige Säure: Milligramm im Liter,

    8. h)

      gesamte schweflige Säure: Milligramm im Liter,

    9. i)

      relative Dichte d 20/20 bei Wein,

    10. j)

      Kohlensäuredruck bei Schaumwein und Perlwein: Atmosphärenüberdruck bei 20 Grad Celsius.

Diese Artikel im Bereich Staat und Verwaltung könnten Sie interessieren

Schornsteinfeger filmen bringt nicht immer Glück

Schornsteinfeger filmen bringt nicht immer Glück

Stress um die Feuerstättenschau: Immer wieder verweigern Grundstücksbesitzer dem Bezirksschornsteinfeger den Zugang zum Gebäude. Das Verwaltungsgericht Berlin stellte fest, dass auch ein „nur wenn… mehr

Anders als im Verfahren der vorzeitigen Ruhestandsversetzung kennt das Dienstunfallrecht keinen Vorbehalt eines amts- oder polizeiärztlichen Gutachtens

Anders als im Verfahren der vorzeitigen Ruhestandsversetzung kennt das Dienstunfallrecht keinen Vorbehalt eines amts- oder polizeiärztlichen Gutachtens

Das Sächsische Oberverwaltungsgericht hat in einem Verfahren um die Anerkennung von Unfallfolgen entschieden, dass anders als im Verfahren der vorzeitigen Ruhestandsversetzung das Dienstunfallrecht… mehr

Ein amtsärztliches Gutachten muss im Zurruhesetzungsverfahren bei dynamischen Krankheitsverlauf aktuell sein

Ein amtsärztliches Gutachten muss im Zurruhesetzungsverfahren bei dynamischen Krankheitsverlauf aktuell sein

Das Verwaltungsgericht Postdam hat in einem Zurruhesetzungsverfahren gegenüber einer Lehrerin entschieden, dass eine Zurruhesetzungsverfügung sich nicht mehr auf ein 12 bzw. 11 Monate altes Gutachten… mehr