§ 174 BGB, Einseitiges Rechtsgeschäft eines Bevollmächtigten

§ 174 BGB
Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) 
Bundesrecht
Titel: Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) 
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: BGB
Referenz: 400-2
Abschnitt: Abschnitt 3 – Rechtsgeschäfte → Titel 5 – Vertretung und Vollmacht
 

1Ein einseitiges Rechtsgeschäft, das ein Bevollmächtigter einem anderen gegenüber vornimmt, ist unwirksam, wenn der Bevollmächtigte eine Vollmachtsurkunde nicht vorlegt und der andere das Rechtsgeschäft aus diesem Grunde unverzüglich zurückweist. 2Die Zurückweisung ist ausgeschlossen, wenn der Vollmachtgeber den anderen von der Bevollmächtigung in Kenntnis gesetzt hatte.

Diese Artikel im Bereich Familie und Ehescheidung könnten Sie interessieren

Verlobung - Welche Rechtsfolgen hat eine Verlobung?

Verlobung - Welche Rechtsfolgen hat eine Verlobung?

Es ist allgemein bekannt, dass die Trennung und Scheidung von Eheleuten rechtliche Konsequenzen hat. Es sind u.a.Unterhaltsansprüche zu klären sowie die Vermögensauseinandersetzung herbeizuführen.… mehr

Stadt Leipzig muss Eltern Schadensersatz wegen fehlender Kita-Plätze zahlen

Stadt Leipzig muss Eltern Schadensersatz wegen fehlender Kita-Plätze zahlen

Die Stadt Leipzig muss drei Familien Schadensersatz in Höhe von insgesamt rund 15.000 Euro zahlen, weil sie für die Kleinkinder keinen Kita-Platz zur Verfügung stellen konnte. mehr

BGH: Anspruch des Kindes auf Auskunft über Identität des anonymen Samenspenders

BGH: Anspruch des Kindes auf Auskunft über Identität des anonymen Samenspenders

Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 28.01.2015 (XII ZR 201/13) entschieden, dass ein Kind, das durch eine künstliche heterologe Insemination gezeugt wurde, grundsätzlich von der… mehr