§ 21 VergabeVO Stiftung, Verteilung der nach § 7 Abs. 3 Ausgewählten auf die Studienorte

§ 21 VergabeVO Stiftung
Verordnung über die zentrale Vergabe von Studienplätzen (Vergabeverordnung Stiftung für Hochschulzulassung)
Landesrecht Hessen

SECHSTER TEIL – Verteilung auf die Studienorte

Titel: Verordnung über die zentrale Vergabe von Studienplätzen (Vergabeverordnung Stiftung für Hochschulzulassung)
Normgeber: Hessen
Redaktionelle Abkürzung: VergabeVO Stiftung,HE
Gliederungs-Nr.: 70-251
gilt ab: 15.07.2015
Normtyp: Rechtsverordnung
gilt bis: [keine Angabe]
Fundstelle: GVBl. I 2008 S. 706 vom 30.05.2008

(1) 11Die Zulassung richtet sich vorrangig nach den im Zulassungsantrag nach § 3 Abs. 3 Satz 3 geäußerten Studienortwünschen. 21Können an einem Studienort nicht alle Bewerberinnen und Bewerber zugelassen werden, die diesen Studienort an gleicher Stelle genannt haben, entscheidet die nachstehende Rangfolge:

  1. 1.

    amtlich festgestellte Eigenschaft als schwerbehinderter Mensch nach dem Neunten Buch Sozialgesetzbuch,

  2. 2.

    einzige Wohnung oder Hauptwohnung mit dem Ehegatten oder der Ehegattin oder der Lebenspartnerin oder dem Lebenspartner aus einer Lebenspartnerschaft nach § 1 des Lebenspartnerschaftsgesetzes vom 16. Februar 2001 (BGBl. I S. 266), zuletzt geändert durch Gesetz vom 20. Juni 2014 (BGBl. I S. 786), oder den Kindern in den dem Studienort zugeordneten Kreisen und kreisfreien Städten,

  3. 3.

    Anerkennung des ersten Studienortwunsches nach Abs. 3,

  4. 4.

    keiner der vorgenannten Gründe.

21Die Zuordnung von Kreisen und kreisfreien Städten zu den einzelnen Studienorten ergibt sich aus Anlage 5.

(2) 11Besteht bei der Zulassung nach Abs. 1 Satz 2 Ranggleichheit, entscheidet die nach § 11 Abs. 3 bis 5 ermittelte Durchschnittsnote; bei der Zulassung für ein Zweitstudium gilt das Ergebnis der Abschlussprüfung des Erststudiums als Grad der Qualifikation. 21Im Übrigen entscheidet bei Ranggleichheit das Los.

(3) 11Für den an erster Stelle genannten Studienort kann ein Antrag auf bevorzugte Berücksichtigung gestellt werden. 21Dem Antrag soll nur stattgegeben werden, wenn die Zulassung an einem anderen Studienort unter Anlegung eines strengen Maßstabs mit erheblichen Nachteilen verbunden wäre. 21Hierbei kommen insbesondere eigene gesundheitliche, familiäre oder wirtschaftliche Umstände sowie wissenschaftliche Gründe in Betracht.

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