§ 8 SächsArchG, Löschung der Eintragung

§ 8 SächsArchG
Sächsisches Architektengesetz (SächsArchG)
Landesrecht Sachsen

Abschnitt 1 – Führen der geschützten Berufsbezeichnung, Berufsaufgaben

Titel: Sächsisches Architektengesetz (SächsArchG)
Normgeber: Sachsen
Amtliche Abkürzung: SächsArchG
Gliederungs-Nr.: 604-3/3
Normtyp: Gesetz

(1) Die Eintragung in einer Liste nach § 5 Abs. 1 ist zu löschen, wenn

  1. 1.

    der Eingetragene verstorben ist,

  2. 2.

    der Eingetragene dies schriftlich beantragt,

  3. 3.

    nachträglich bekannt wird, dass die Eintragungsvoraussetzungen nicht vorlagen oder bekannt wird, dass sie nicht mehr vorliegen,

  4. 4.

    nach der Eintragung Tatsachen des § 7 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 eingetreten oder bekannt geworden sind,

  5. 5.

    die Eintragungsvoraussetzung nach § 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 weggefallen ist oder

  6. 6.

    in einem Ehrenverfahren wegen der schuldhaften Verletzung von Berufspflichten nach § 3 rechtskräftig auf Löschung der Eintragung erkannt worden ist.

(2) Die Eintragung in einer Liste nach § 5 Abs. 1 soll gelöscht werden, wenn

  1. 1.

    nachträglich Tatsachen gemäß § 7 Abs. 1 Nr. 5 eingetreten oder bekannt geworden sind, oder

  2. 2.

    sofern nicht eine Ausnahme zugelassen wurde, der Eingetragene seiner Fortbildungsverpflichtung nach § 3 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 mehr als zwei Jahre nicht nachgekommen ist.

(3) Die Eintragung kann gelöscht werden, wenn der Eingetragene der Pflicht zur Zahlung des Beitrages nach § 25 Abs. 1 nicht nachgekommen ist und die Summe der Beitragsschuld mindestens zwei Jahresbeiträgen entspricht.

(4) In den Fällen von Absatz 2 Nr. 2 und Absatz 3 ist der Eingetragene zuvor schriftlich unter Setzung einer angemessenen Frist zur Pflichterfüllung aufzufordern. Für den Fall der Nichterfüllung ist ihm die Löschung nach Fristablauf anzudrohen.

(5) Die Eintragung des Zusatzes nach § 1 Abs. 2 ist zu löschen, wenn der Eingetragene die Voraussetzungen des § 5 Abs. 3 nicht mehr erfüllt oder nachträglich bekannt wird, dass die Eintragungsvoraussetzungen nicht vorlagen.

(6) Für Eintragungen in die Liste nach § 4 Abs. 1 Satz 1 gelten die Absätze 1, 2 und 4 entsprechend, wobei in Bezug auf die Eintragungsvoraussetzungen die Voraussetzungen nach § 66 Abs. 2 Satz 4 SächsBO und in Bezug auf die Pflichten nach § 4 maßgebend sind.

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