§ 57 Nds. FischG

§ 57 Nds. FischG
Niedersächsisches Fischereigesetz (Nds. FischG)
Landesrecht Niedersachsen
Titel: Niedersächsisches Fischereigesetz (Nds. FischG)
Normgeber: Niedersachsen

Amtliche Abkürzung: Nds. FischG
Referenz: 79300010000000

Abschnitt: Fünfter Teil – Überwachung der Fischerei → Abschnitt 2 – Fischereierlaubnisschein, Fischereischein
 

(1) Wer in einem Gewässer, in dem er nicht Fischereiberechtigter oder Fischereipächter ist, oder wer als Fischereiberechtigter auf Grund einer Erlaubnis der Fischereigenossenschaft (§§ 24, 25) den Fischfang ausübt, hat einen Fischereischein oder einen Personalausweis sowie eine von dem Berechtigten ausgestellte Bescheinigung über seine Befugnis bei sich zu führen (Fischereierlaubnisschein) und diese auf Verlangen den Polizeibeamten, den mit der Fischereiaufsicht betrauten Vollzugsbeamten, den Fischereiaufsehern sowie den Angehörigen des fischereikundlichen Dienstes vorzulegen.

(2) Ein Fischereierlaubnisschein ist nicht erforderlich:

  1. 1.
    bei Anwesenheit des Berechtigten oder eines Beauftragten des Berechtigten,
  2. 2.
    bei Fischereiwettbewerben und Prüfungen, die von einer anerkannten Vereinigung von Sportfischern (§ 54 Abs. 1) oder einem anerkannten Landesfischereiverband (§ 54 Abs. 3) veranstaltet werden.

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