§ 82 HOAI 1991, Honorarzonen für Leistungen bei der Bauakustik

§ 82 HOAI 1991
Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und der Ingenieure (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure)
Bundesrecht

Teil XI – Leistungen für Schallschutz und Raumakustik

Titel: Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und der Ingenieure (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure)
Normgeber: Bund
Redaktionelle Abkürzung: HOAI 1991
Gliederungs-Nr.: 402-24-8-2-1
Normtyp: Rechtsverordnung

(1) Die Honorarzone wird bei der Bauakustik auf Grund folgender Bewertungsmerkmale ermittelt:

  1. 1.

    Honorarzone I:

    Objekte mit geringen Planungsanforderungen an die Bauakustik, insbesondere

    • Wohnhäuser, Heime, Schulen, Verwaltungsgebäude und Banken mit jeweils durchschnittlicher Technischer Ausrüstung und entsprechendem Ausbau;

  2. 2.

    Honorarzone II:

    Objekte mit durchschnittlichen Planungsanforderungen an die Bauakustik, insbesondere

    • Heime, Schulen, Verwaltungsgebäude mit jeweils überdurchschnittlicher Technischer Ausrüstung und entsprechendem Ausbau,

    • Wohnhäuser mit versetzten Grundrissen,

    • Wohnhäuser mit Außenlärmbelastungen,

    • Hotels, soweit nicht in Honorarzone III erwähnt,

    • Universitäten und Hochschulen,

    • Krankenhäuser, soweit nicht in Honorarzone III erwähnt,

    • Gebäude für Erholung, Kur und Genesung,

    • Versammlungsstätten, soweit nicht in Honorarzone III erwähnt,

    • Werkstätten mit schutzbedürftigen Räumen;

  3. 3.

    Honorarzone III:

    Objekte mit überdurchschnittlichen Planungsanforderungen an die Bauakustik, insbesondere

    • Hotels mit umfangreichen gastronomischen Einrichtungen,

    • Gebäude mit gewerblicher und Wohnnutzung,

    • Krankenhäuser in bauakustisch besonders ungünstigen Lagen oder mit ungünstiger Anordnung der Versorgungseinrichtungen,

    • Theater-, Konzert- und Kongressgebäude,

    • Tonstudios und akustische Messräume.

(2) § 63 Abs. 2 gilt sinngemäß.

(1) Red. Anm.:
Außer Kraft am 18. August 2009 durch § 56 Satz 2 der Verordnung vom 11. August 2009 (BGBl. I S. 2732). Zur weiteren Anwendung s. § 55 der Verordnung vom 11. August 2009 (BGBl. I S. 2732).

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