§ 12 BörsZulV, Zulassung von Zertifikaten, die Aktien vertreten

§ 12 BörsZulV
Verordnung über die Zulassung von Wertpapieren zum regulierten Markt an einer Wertpapierbörse (Börsenzulassungs-Verordnung - BörsZulV)
Bundesrecht

Erstes Kapitel – Zulassung von Wertpapieren zur regulierten Notierung → Erster Abschnitt – Zulassungsvoraussetzungen

Titel: Verordnung über die Zulassung von Wertpapieren zum regulierten Markt an einer Wertpapierbörse (Börsenzulassungs-Verordnung - BörsZulV)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: BörsZulV
Gliederungs-Nr.: 4110-1-1
Normtyp: Rechtsverordnung

(1) Zertifikate, die Aktien vertreten, können zugelassen werden, wenn

  1. 1.

    der Emittent der vertretenen Aktien den Zulassungsantrag mitunterzeichnet hat, die Voraussetzungen nach den §§ 1 bis 3 erfüllt und sich gegenüber der Geschäftsführung schriftlich verpflichtet, die in den §§ 40 und 41 des Börsengesetzes genannten Pflichten des Emittenten zugelassener Aktien zu erfüllen,

  2. 2.

    die Zertifikate, die in den §§ 4 bis 10 genannten Voraussetzungen erfüllen und

  3. 3.

    der Emittent der Zertifikate die Gewähr für die Erfüllung seiner Verpflichtungen gegenüber den Zertifikatsinhabern bietet.

(2) Vertreten die Zertifikate Aktien eines Emittenten mit Sitz in einem Staat außerhalb der Europäischen Gemeinschaft oder außerhalb eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum und sind die Aktien weder in diesem Staat noch in dem Staat ihrer hauptsächlichen Verbreitung an einer Börse an einem Markt (1), der mit einem organisierten Markt vergleichbar ist, zugelassen, so ist glaubhaft zu machen, dass die Zulassung nicht aus Gründen des Schutzes des Publikums unterblieben ist.

Zu § 12: Geändert durch G vom 21. 6. 2002 (BGBl I S. 2010), 22. 6. 2005 (BGBl I S. 1698), 5. 1. 2007 (BGBl I S. 10) und 16. 7. 2007 (BGBl I S. 1330).

(1) Red. Anm.:

Müsste lauten: [...] ihrer hauptsächlichen Verbreitung an einem Markt [...]

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