§ 9 AStG, Freigrenze bei gemischten Einkünften

§ 9 AStG
Gesetz über die Besteuerung bei Auslandsbeziehungen (Außensteuergesetz)
Bundesrecht

Vierter Teil – Beteiligung an ausländischen Zwischengesellschaften

Titel: Gesetz über die Besteuerung bei Auslandsbeziehungen (Außensteuergesetz)
Normgeber: Bund
Redaktionelle Abkürzung: AStG
Gliederungs-Nr.: 610-6-8
Normtyp: Gesetz
(1) Red. Anm.:

§ 9 AStG in der Fassung des Artikels 24 des Jahressteuergesetzes 2008 (JStG 2008) vom 20. Dezember 2007 (BGBl. I S. 3150), zur erstmaligen Anwendung für Zeiträume nach dem 31. Dezember 2007 siehe Anwendungsvorschrift § 21 Absatz 17 Satz 1 AStG. Zur Anwendung des § 9 AStG in der bis zum 31. Dezember 2007 gültigen Fassung siehe Anwendungsvorschrift § 21 Absatz 7 Satz 4 und Absatz 10 Satz 2 AStG

Für die Anwendung des § 7 Abs. 1 sind Einkünfte, für die eine ausländische Gesellschaft Zwischengesellschaft ist, außer Ansatz zu lassen, wenn die ihnen zu Grunde liegenden Bruttoerträge nicht mehr als 10 Prozent der gesamten Bruttoerträge der Gesellschaft betragen, vorausgesetzt, dass die bei einer Gesellschaft oder bei einem Steuerpflichtigen hiernach außer Ansatz zu lassenden Beträge insgesamt 80.000 Euro (2) nicht übersteigen.

(2) Red. Anm.:

Nach Artikel 24 Nummer 4 des Jahressteuergesetzes 2008 (JStG 2008) vom 20. Dezember 2007 (BGBl. I S. 3150) soll in § 9 AStG die Angabe "120.000 Deutsche Mark" durch die Angabe "80.000 Euro" ersetzt werden. Durch Artikel 9 Nummer 3 des Steuer-Euroglättungsgesetzes vom 19. Dezember 2000 (BGBl. I S. 1790) wurde in § 9 AStG die Angabe "120.000 Deutsche Mark" bereits durch die Angabe "62.000 Euro" ersetzt. Der Betrag wurde nun redaktionell angepasst.

Zu § 9: Geändert durch G vom 19. 12. 2000 (BGBl I S. 1790), 20. 12. 2001 (BGBl I S. 3858) und 20. 12. 2007 (BGBl I S. 3150).

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