§ 8 APOaVD, Ausbildende

§ 8 APOaVD
Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz über die Ausbildung und Prüfung der Beamten der Laufbahn des allgemeinen Vollzugsdienstes bei den Justizvollzugsanstalten (APOaVD)
Landesrecht Sachsen
Titel: Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz über die Ausbildung und Prüfung der Beamten der Laufbahn des allgemeinen Vollzugsdienstes bei den Justizvollzugsanstalten (APOaVD)
Normgeber: Sachsen

Amtliche Abkürzung: APOaVD
Referenz: 305-5

Abschnitt: Zweiter Teil – Vorbereitungsdienst
 

(1) (1)

Für die Ausbildungsabschnitte Einführung und praktische Ausbildung ist der Leiter der Ausbildungsanstalt verantwortlich. Er bestellt einen Ausbildungsleiter.

(2) Der Anstaltsleiter legt im Benehmen mit dem Ausbildungsleiter die Reihenfolge der Tätigkeiten bei den einzelnen Lernorten fest, bestimmt die Praxisanleiter, die den Anwärter am Arbeitsplatz ausbilden, und die nebenamtlichen Lehrkräfte, die während der praktischen Ausbildung Unterricht erteilen.

(3) Der Ausbildungsleiter betreut die Anwärter und überwacht die Einführung und die praktische Ausbildung in den Ausbildungsanstalten. Er hat sich laufend vom Stand der Ausbildung jedes Anwärters zu überzeugen und für eine gründliche Ausbildung zu sorgen. Er erteilt ferner praxisbegleitenden Unterricht.

(4) Die nebenamtlichen Lehrkräfte erteilen auf der Grundlage des Rahmenstoffplanes den praxisbegleitenden Unterricht.

(5) Die Praxisanleiter haben die Anwärter am Lernort anzuleiten und zu unterweisen. Sie sind für die Zuweisung praktischer Arbeiten an die Anwärter in ihrem Bereich verantwortlich und haben die Einhaltung der Dienstpflichten zu überwachen.

(6) Für die fachtheoretische Ausbildung ist der Leiter der Justizvollzugsschule verantwortlich. Der Unterricht wird durch haupt- und nebenamtliche Lehrkräfte erteilt. Die Leitung der Kurse wird den hauptamtlichen Lehrkräften übertragen.

(7) Mit Aufgaben im Rahmen der Ausbildung sind nur solche Bediensteten zu betrauen, die nach ihrer Persönlichkeit geeignet sind und über die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.

(1) Red. Anm.:
Außer Kraft am 1. September 2007 durch § 40 Abs. 2 der Verordnung vom 14. Dezember 2007 (SächsGVBl. S. 592)
(2)
(2) Red. Anm.:
Zur weiteren Anwendung s. § 39 Abs. 1 der Verordnung vom 14. Dezember 2007 (SächsGVBl. S. 592)

Diese Artikel im Bereich Arbeit und Betrieb könnten Sie interessieren

Vorsicht bei Nachbelehrungen durch Lebensversicherungsgesellschaften

Vorsicht bei Nachbelehrungen durch Lebensversicherungsgesellschaften

Für Lebensversicherer, die bei Abschluss des Versicherungsvertrages keine ordnungsgemäße Widerspruchs- oder Widerrufsbelehrung vorgenommen haben, besteht die Möglichkeit, eine sogenannte… mehr

Arbeitsrecht Bonn: Kündigung wegen Nebenjob möglich? Landesarbeitsgericht Köln # aktuell

Arbeitsrecht Bonn: Kündigung wegen Nebenjob möglich?  Landesarbeitsgericht Köln # aktuell

Wer kurz vor Ende seines Arbeitsverhältnisses auf einem Jobportal als Freiberufler gelistet ist, darf nicht wegen Konkurrenztätigkeit gekündigt werden. Es gehe lediglich um die Vorbereitung der… mehr

Mitspracherecht des Betriebsrates in sozialen Netzwerken

Mitspracherecht des Betriebsrates in sozialen Netzwerken

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat in einer Entscheidung vom 13.12.2016 jüngst dem Betriebsrat eines Unternehmens ein Beteiligungsrecht auch dann zugesprochen, wenn es um den Auftritt des… mehr