§ 21 APOaVD, Aufgaben der Prüfungsorgane

§ 21 APOaVD
Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz über die Ausbildung und Prüfung der Beamten der Laufbahn des allgemeinen Vollzugsdienstes bei den Justizvollzugsanstalten (APOaVD)
Landesrecht Sachsen
Titel: Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz über die Ausbildung und Prüfung der Beamten der Laufbahn des allgemeinen Vollzugsdienstes bei den Justizvollzugsanstalten (APOaVD)
Normgeber: Sachsen

Amtliche Abkürzung: APOaVD
Referenz: 305-5

Abschnitt: Dritter Teil – Anstellungsprüfung
 

(1) (1)

Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses hat für die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfung zu sorgen. Ihm obliegen im Besonderen

  1. 1.
    die Einteilung der Aufsichtspersonen für die schriftlichen Arbeiten sowie die Einweisung dieser Beamten,
  2. 2.
    die Feststellung der Namen der Verfasser der Prüfungsarbeiten durch Öffnen des Kennzahlverzeichnisses,
  3. 3.
    die Terminbestimmung für die praktische und die mündliche Prüfung, die Bildung der Prüfungskommission für diese Prüfungen,
  4. 4.
    die Mitteilung der Einzelnoten und der Gesamtnote der praktischen und der schriftlichen Prüfung an die Prüfungsteilnehmer, deren Ladung zur mündlichen Prüfung sowie
  5. 5.
    die schriftliche Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses an die Prüfungsteilnehmer, die die Prüfung nicht bestanden haben.

Der Vorsitzende ist befugt, an Stelle des Prüfungsausschusses unaufschiebbare Entscheidungen allein zu treffen. Er hat den Prüfungsausschuss davon alsbald in Kenntnis zu setzen.

(2) Der Prüfungsausschuss entscheidet, wenn die Zulassung zur praktischen oder schriftlichen Prüfung versagt werden soll. Seine weiteren Aufgaben sind

  1. 1.
    die Auswahl der Aufgaben für die praktische und die schriftliche Prüfung,
  2. 2.
    die Entscheidung über die Nachfertigung von schriftlichen Arbeiten oder deren Erlass sowie über besondere Anordnungen für die Nachholung der praktischen und der mündlichen Prüfung,
  3. 3.
    die Nachholung der Prüfung bei Mängeln im Prüfungsverfahren sowie
  4. 4.
    die Entscheidung bei unlauterem Verhalten des Prüfungsteilnehmers im Prüfungsverfahren.

(3) Die Prüfer wirken beim Entwerfen von Prüfungsaufgaben mit. Sie bewerten die schriftlichen Arbeiten und nehmen mündliche Prüfungen ab.

(1) Red. Anm.:
Außer Kraft am 1. September 2007 durch § 40 Abs. 2 der Verordnung vom 14. Dezember 2007 (SächsGVBl. S. 592)
(2)
(2) Red. Anm.:
Zur weiteren Anwendung s. § 39 Abs. 1 der Verordnung vom 14. Dezember 2007 (SächsGVBl. S. 592)

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