§ 16 APOaVD, Entlassung aus dem Vorbereitungsdienst

§ 16 APOaVD
Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz über die Ausbildung und Prüfung der Beamten der Laufbahn des allgemeinen Vollzugsdienstes bei den Justizvollzugsanstalten (APOaVD)
Landesrecht Sachsen
Titel: Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz über die Ausbildung und Prüfung der Beamten der Laufbahn des allgemeinen Vollzugsdienstes bei den Justizvollzugsanstalten (APOaVD)
Normgeber: Sachsen

Amtliche Abkürzung: APOaVD
Referenz: 305-5

Abschnitt: Zweiter Teil – Vorbereitungsdienst
 

(1) (1)

Der Anwärter ist aus dem Vorbereitungsdienst zu entlassen, wenn

  1. 1.
    er sich auf Grund von gesundheitlichen, charakterlichen oder fachlichen Mängeln als ungeeignet erweist oder ein anderer wichtiger Grund vorliegt oder
  2. 2.
    er das Ziel eines Ausbildungsabschnitts oder die Anstellungsprüfung trotz Wiederholung endgültig nicht bestanden hat.

(2) Vor der Entlassung ist der Anwärter zu hören.

(3) Die Entscheidung über die Entlassung aus dem Vorbereitungsdienst trifft das Staatsministerium der Justiz.

(4) Bei dem Anwärter, der die Laufbahnprüfung endgültig nicht besteht, endet das Beamtenverhältnis mit dem Ablauf des Tages, an dem ihm das Prüfungsergebnis schriftlich bekannt gegeben wird.

(5) Dem aus dem Vorbereitungsdienst entlassenen Anwärter wird auf Antrag ein Zeugnis über Art und Dauer seiner Ausbildung und auf Wunsch auch über seine Leistungen erteilt.

(1) Red. Anm.:
Außer Kraft am 1. September 2007 durch § 40 Abs. 2 der Verordnung vom 14. Dezember 2007 (SächsGVBl. S. 592)
(2)
(2) Red. Anm.:
Zur weiteren Anwendung s. § 39 Abs. 1 der Verordnung vom 14. Dezember 2007 (SächsGVBl. S. 592)

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