Änderung der Berufsbezeichnung in Berater, Rechtsanwalt und Mediator November 2016

20.12.2016 - 311 mal gelesen.
Ein Berater stärkt den Mandanten, die Mandantin konkret auf dem eigenen Weg zur persönlichen Lösung einer mitunter krisenhaften Situation. In sich anbahnenden Streitigkeiten in Beziehungen, Ehen, Arbeitsverhältnissen, unter Gesellschaftern ist es oft sehr hilfreich, wenn der Anwalt nur intern berät.

Menschen kommen zum Anwalt, um einen Streit zu gewinnen. Sie fühlen sich oft ohnmächtig und suchen Unterstützung im Kampf um Ihr Recht. Der  Kampf um Rechte führt häufig zu jahrelangen Streitigkeiten um Rechtsfragen. Die Parteien, im jahrelangen Streit verbunden, verlieren dabei häufig gemeinsam ihre Hoffnung auf sinnvolle Lösungen und gehen persönlich belastet und geschwächt aus den Streitigkeiten hervor.

Die hervorgehobene Bezeichnung meiner Tätigkeit als Berater soll deutlich machen, dass mir die Stärkung des mich beauftragenden Menschen in seiner krisenhaften Situation vorrangig wichtig ist. Ich möchte Menschen auf dem Weg durch ihren Streit zur eigenen Lösung so unterstützen, dass sie gestärkt daraus hervorgehen. Dies kann bedeuten, dass ich Menschen insgeheim berate, wie sie selbst ihren Streit selbst führen oder auch den verfahrenen Rechtsstreit ohne Anwaltswechsel zu einer sinnvollen Lösung führen.

Wer in der Lage ist, seine eigenen Beträge zu einem Konflikt zu sehen und zu ändern, kann oft rasch seine Handlungsfähigkeit auf dem Weg zur Lösung zurückgewinnen.

Eine Krise kann als Zeichen einer notwendigen Anpassung an veränderte Lebensumstände verstanden werden. Der Weg durch eine Krise führt, über die Bereitschaft sich an die geänderten Lebensumstände anzupassen, dann  zu persönlichem Wachstum und Stärkung.

Mediation kann auch als  wohlverstandene Begleitung durch eine krisenhafte Situation im gemeinsamen Auftrag mehrerer Konfliktparteien verstanden werden, mit dem Ziel den persönlichen Kontakt nach dem Streit, in geänderter Form, aufrechterhalten zu können.