WIWE-Schutzverband mahnt wegen unwirksamen AGB ab

Fachartikel aus dem Bereich Internet, IT und Telekommunikation - 16.09.2016 - 196 mal gelesen.
Der WIWE Schutzverband zur Förderung des lauteren Wettbewerbs mahnt aktuell vertreten durch die Kanzlei Brandauer Sommer wegen Verwendung unwirksamer AGB (Allgemeine Geschäftsbestimmungen) ab.
WIWE-Schutzverband mahnt wegen unwirksamen AGB ab

Warum mahnt der WIWE-Schutzverband zur Förderung des lauteren Wettbewerbs ab?

Der Verband rügt in dem Abmahnschreiben die Verwendung von unwirksamen AGB-Klauseln durch den Adressaten des Schreibens in einem Onlineshop. Insbesondere unwirksam sei die Klausel zum Rücktrittsrecht.

Was fordert der WIWE-Schutzverband?

Den Empfänger der Abmahnung fordert der WIWE-Schutzverband zunächst zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung binnen einer kurzen Frist auf. Außerdem soll die Abmahnkosten in Höhe von 1.235, 60 Euro zahlen.

Abmahnung erhalten?- Das können sie tun!

Wenn auch sie eine Abmahnung vom WIWE Schutzverband zur Förderung des lauteren Wettbewerbs erhalten haben, sollten sie nicht untätig bleiben.  Es empfiehlt sich die nachstehenden Punkte zu berücksichtigen.

  1. Bleiben sie ruhig und zahlen sie zunächst nicht!
  2. Unterschreiben sie nichts. Das Unterschreiben der vorformulierten Unterlassungserklärung kommt einem Schuldeingeständnis gleich und sie müssen in jedem Fall zahlen!
  3. Halten sie die angegebenen Fristen ein.
  4. Suchen sie rechtszeitig einen Anwalt auf und lassen sie die Abmahnung überprüfen.
  5. Nehmen sie nicht auf eigene Faust Kontakt zu dem Abmahner auf.

Die Rechtsanwälte von Werdermann und von Rüden beraten sie deutschlandweit  und stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Nutzen sie hierfür auch die kostenlose Erstberatung. Ihr Anliegen  können sie uns ganz unkompliziert per E-Mail (info@wvr-law.de) oder per Fax unter 030 – 200 590 77 11 mitteilen oder nehmen sie telefonisch unter  030 - 965 356 2929 Kontakt zu uns auf.

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