Widerrufsjoker nach wie vor ausspielbar!

Fachartikel aus dem Bereich Kredit und Bankgeschäfte - 11.09.2016 - 185 mal gelesen.
Ganz zum Nachteil aller Banken und Sparkassen bundesweit, können Verbraucher weiterhin den Widerrufsjoker gegenüber diesen ausspielen und dabei viel Geld sparen!
Widerrufsjoker nach wie vor ausspielbar!

Banken sind nicht vom Widerrufsjoker erlöst

Aufgrund einer Anfang dieses Jahres durch das Betreiben der großen Koalition in Kraft getretenen Gesetzesänderung, sollte es für sämtliche Banken und Sparkassen bundesweit zu erheblichen Vorteilen kommen. Hintergrund dessen ist, dass wohl der Gesetzgeber bei den Forderungen der Banklobbyisten nach mehr Rechtssicherheit eingeknickt ist. Die verabschiedete Gesetzesänderung enthält eine Regelung, die den "ewigen" Widerruf von zwischen 2002 und 2010 geschlossenen Verbraucherdarlehensverträgen nunmehr seit dem 21.06.2016 gänzlich verboten. Jedoch wurden zum Entsetzen der Kreditinstitute nicht diejenigen Verträge von der Gesetzesänderung einbezogen, die zwischen Juni 2010 und März 2016 geschlossen worden sind. Diese Darlehen sind noch heute, soweit sie eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung enthalten, von den jeweils betroffenen Darlehensnehmern "ewig" widerrufbar. Sämtliche Verträge, die nach diesem Zeitpunkt zwischen Verbrauchen und Kreditinstituten zustande gekommen sind, sowie eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung enthalten, unterfallen neuerdings einer absoluten Widerrufsfrist von einem Jahr und 14 Tagen.

Widerruf macht weg zu attraktiven Umschuldung frei

Durch die Ausübung des Widerrufes entsteht für die Kreditnehmer die Möglichkeit eine günstige Umschuldung vorzunehmen. Das liegt an den folgenden zwei Gründen: zum einem muss der Verbraucher beim Einsatz des Widerrufes die sog. Vorfälligkeitsentschädigung nicht zahlen. Grund dafür ist, dass bei beim Widerruf ein Rückgewährschuldverhältnis zustande kommt - die vorigen vertraglichen Verpflichtungen bestehen demnach nicht mehr. Diese ist normalerweise so hoch, daß eine Umschuldung sich im Normalfall für den Verbraucher nicht lohnen würde. Zudem ist der "Altkredit" normalerwiese mit sehr hohen Zinsen belastet. Durch den Abschluss eines neuen Vertrages - zu tagesaktuellen Konditionen - also unter anderen den besonders niedrigen Zinssätzen - kann der Verbraucher massiv Geld sparen. Die Rede ist hier bei vier- bis fünfstelligen Beträgen.

Kreditinstitute haben Situation selbst verschuldet

In den vergangenen Jahren haben viele Kreditinstitute bei dem Gebrauch einer Widerrufsbelehrung das gesetzliche Deutlichkeitsgebot missachtet. Nach dem sich aus § 355 Abs. 2 a.F. BGB ergebenden Prinzip muss der Verbraucher von dem Kreditinstitut eindeutig und unmissverständlich über das ihm zustehenden Widerrufsrecht belehrt werden. In den letzten Jahren haben viele Banken und Sparkassen die Verbraucher unter anderem nicht eindeutig über den Beginn der gesetzlichen 14- tägigen Widerrufsfrist belehrt die dem Verbraucher zusteht. Zudem wurden die Kreditnehmer oftmals nicht präzise und eindeutig über die durch den Widerruf entstehenden Pflichten der Kreditinstitute belehrt, weswegen es dem Verbraucher nicht möglich ist, seine finanziellen Verhältnisse im Falle eines Widerrufes hinreichend zu bestimmen. Überdies wurden die Kreditnehmer durch unnötige Ergänzungen in der Widerrufsbelehrung von den Kreditinstituten unnötig verwirrt. Solche oder ähnliche Fehler stellen ein Verstoß gegen das Deutlichkeitsgebt dar, und führen deswegen zu der Fehlerhaftigkeit einer Widerrufsbelehrung.

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Aufgrund unserer langjährigen Erfahrungswerte auf diesem Gebiet wird es dem widerrufenden Verbraucher dringend empfohlen, eine Einzelfallprüfung der Vertragsunterlagen sämtlicher Kreditinstitute vornehmen zu lassen, auch wenn manche Fehler offensichtlich zu sein scheinen. Unsere Kanzlei Werdermann I von Rüden betreut bereits seit vielen Jahren entsprechende Mandate und steht Ihnen mit ihren erfahrenen Anwälten zur Seite. Zum besonderen Service unserer Kanzlei Werdermann I von Rüden gehört eine kostenlose Erstprüfung Ihrer Vertragsunterlagen!

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