Wettbewerbszentrale mahnt wegen Irreführender Werbung mit Bezeichnung „Grappa“ ab

Fachartikel aus dem Bereich Wettbewerbs- und Markenrecht - 15.07.2016 - 220 mal gelesen.
Kürzlich mahnte die Wettbewerbszentrale einen Onlineshop-Betreiber wegen Verstoßes gegen das EU-Spirituosenrecht durch die Verwendung der Bezeichnung „Grappa“ ab.
Wettbewerbszentrale mahnt wegen Irreführender Werbung mit Bezeichnung „Grappa“ ab

Was wirft die Wettbewerbszentrale Abgemahnten vor?

In den Abmahnschreiben wird dem Onlineshop-Betreiber vorgeworfen durch die Verwendung der Bezeichnung „Grappa“, als geografische Herkunftsbezeichnung eine Irreführung und einen Verstoß gegen das EU-Spirituosenrecht begangen zu haben. Es steht ein Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht im Raum.

Was fordert die Wettbewerbszentrale in der Abmahnung?

Die Wettbewerbszentrale fordert von dem Onlineshop-Betreiber die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung. Außerdem soll der Abgemahnte die Abmahnkosten in Höhe von 230 Euro zahlen. Kommt der Adressat des Schreibens dieser Forderung nicht nach, sollen gegen ihn gerichtliche Schritte eingeleitet werden.

Abmahnung erhalten - Was kann ich tun?

Sie sind selbst betroffen und haben ebenfalls eine Abmahnung von Kieslich & Partner im Auftrag der Jan Kurtz GmbH erhalten, dann ignorieren sie keinesfalls die Abmahnung. Befolgen sie stattdessen die folgende Punkte:

  1. Bleiben sie ruhig und verfallen sie nicht in Panik.
  2. Unterschreiben sie nichts und handeln sie nicht vorschnell. Wenn sie die Unterlassungserklärung unterschreiben, kommt das einem Schuldeingeständnis gleich und sie müssen zahlen!
  3. Achten sie auf die angegebenen Fristen und suchen sie rechtzeitig einen Anwalt auf.
  4. Lassen sie die Abmahnung durch den Anwalt überprüfen. Ein Anwalt kann ihnen dann beim weiteren Vorgehen behilflich sein.

Wenn sie ebenfalls rechtlichen Beistand benötigen, können sie sich gerne an uns von Werdermann und von Rüden wenden. Wir helfen ihnen gerne und beraten deutschlandweit. Unsere Anwälte stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite und helfen ihnen eine optimale Lösung für ihr Problem zu finden. Nutzen sie auch unsere kostenlose Erstberatung. Teilen Sie uns Ihr Anliegen unkompliziert per E-Mail (info@wvr-law.de) oder per Fax unter 030 – 200 590 77 11 mit oder kontaktieren sie und telefonisch unter  030 - 965 356 2929.

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