Private Kreditnehmer in vorteilhafter Position!

Fachartikel aus dem Bereich Kredit und Bankgeschäfte - 09.09.2016 - 203 mal gelesen.
Verbraucher haben trotz der jüngst erfolgten Gesetzesänderung weiterhin die Möglichkeit, den Widerrufsjoker auszuspielen! Die Kanzlei Werdermann I von Rüden steht Ihnen mit ihren erfahrenem Team bei dessen Ausübung zur Seite!
Private Kreditnehmer in vorteilhafter Position!

Verbraucher können Widerrufsjoker ausspielen

Verbraucher haben - zum Nachteil der Kreditinstitute - weiterhin die Möglichkeit, von dem für diese vorteilhaften "ewigen" Widerrufsrecht Gebrauch zu machen. Für das Entstehen eines solchen Widerrufsrechtes ist es jedoch zwingend notwendig, dass der Kreditnehmer - also der Verbraucher - von dem in den Vertragsschluss eingebundenen Kreditinstitut fehlerhaft über das dem Kreditnehmer zustehende Widerrufsrecht belehrt worden ist. Zudem muss der Verbraucherdarlehensvertrag zu einem nicht von der letztlich in Kraft getretenen Gesetzesänderung betroffenen Zeitpunkt abgeschlossen worden sein. Denn nach der von der Bundesregierung verabschiedeten Gesetzesneuerung sind alle Darlehensverträge, die zwischen den ihren 2002 und Mitte 2010 abgeschlossen sind, seit Juni diesen Jahres nicht mehr "ewig" widerrufbar. Der Gesetzgeber hat somit eine Gesetzesänderung zu Lasten des generell als schutzwürdig angesehenen Verbrauchers eingeführt. Denn durch das neue Gesetz wurden dessen Widerrufsrechte erheblich eingeschränkt. Jedoch wurden von dem Gesetz alle Verbraucherdarlehen, die zwischen Mitte Juni 2010 und März 2016 aufgenommen wurden, nicht erfasst. Solange bei einem Vertrag, welcher in diesem Zeitraum abgeschlossen worden ist, eine falsche Widerrufsbelehrung beigefügt worden ist, beginnt die gesetzliche Widerrufsfrist von 14 Tagen nie an zu laufen. Der Verbraucher kann demnach seinen bereits vor einigen Jahren abgeschlossenen Verbraucherdarlehensvertrag noch heute widerrufen.

Kreditnehmer könnten durch Widerruf hohe Geldbeträge sparen

Der widerrufende Verbraucher könnte durch die Ausübung des Widerrufjokers sehr hohe Geldbeträge sparen! Die Rede ist hier von Beträgen im bis zu fünfstelligen Bereich. Die Ausübung des Widerrufes hat demnach für den Verbraucher einen durchaus lohnenden Effekt, welcher sich aus der einzigartigen Kombination zweier Faktoren ergibt: Zum einem befinden sich die Zinssätze momentan auf einem historisch niedrigem Niveau. Durch den Widerruf des Altdarlehens wird für den Verbraucher regelmäßig der Weg zur Umschuldung frei. Dieser kann unkompliziert einen neuen, auf die tagesaktuellen Konditionen abgestimmten, Darlehensvertrag mit deutlich niedrigen Zinssätzen abschliessen. Der Widerruf bringt einen weiteren Vorteil mit sich: Im Gegensatz zu frühzeitigen Kündigung muss der Verbraucher bei dem Widerruf die sog. Vorfälligkeitsentschädigung nicht gegenüber dem involvierten Kreditinstitut leisten. Der Betrag ist normalweise enorm hoch, weswegen sich eine Umschuldung für den frühzeitig kündigenden Verbraucher in finanzieller Sicht regelmäßig nicht lohnt.

Widerrufsbelehrungen verwirren den Verbraucher unzulässig

Die Kreditinstitute bundesweit haben in ihren Widerrufsbelehrungen in sehr vielen Fällen gegen das im Gesetz verankerte Deutlichkeitsgebot, welches ein Ausfluss aus § 355 Abs. 2 BGB a.F. darstellt, verstossen. Das Deutlichkeitsgebot besagt, dass Verbraucher grundsätzlich vollständig, unmissverständlich und präzise über das ihm zustehende Widerrufsrecht belehrt werden muss. Hält sich das über das Widerrufsrecht belehrende Kreditinstitut nicht an diesen Grundsatz so sind die von dem Kreditinstitut verwendeten Widerrufsbelehrungen grundsätzlich fehlerhaft. Viele Widerrufsbelehrungen entsprechen oftmals schon deshalb nicht dem gesetzlich vorgegebenen Inhalt, da die Überschriften unzulässig ergänzt worden sind. Außerdem enthalten viele Widerrufsbelehrungen auch im Widerrufstext oftmals überflüssige Zusätze, die den Verbraucher unnötig verwirren, und somit zur Fehlerhaftigkeit der Widerrufsbelehrung führen. Unter anderem benutzen viele Kreditinstitute in der Widerrufsbelehrung einen ganzen Absatz mit Hinweisen zu finanzierten Geschäften, obwohl aufgrund fehlender wirtschaftlicher Einheit gar kein solches Geschäft vorliegt. Es ist allgemein anerkannt, dass von dem Herausgeber der Widerrufsbelehrung verwendete Zusätze nicht zulässig sind, da diese den betroffenen Verbraucher unnötig verwirren.

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