MS Conti Alexandrit: Amtsgericht eröffnet reguläres Insolvenzverfahren

Fachartikel aus dem Bereich Aktien, Fonds und Anlegerschutz - 18.10.2016 - 172 mal gelesen.
Anleger sollten rechtzeitig reagieren und ihre Forderungen form- und fristgerecht anmelden und zudem anwaltlichen Rat beziehen.
MS Conti Alexandrit: Amtsgericht eröffnet reguläres Insolvenzverfahren

Am 19. September 2016 eröffnete das Amtsgericht Lüneburg das reguläre Insolvenzverfahren über das Vermögen der Schiffsfondsgesellschaft MS Conti Alexandrit (Az.: 56 IN 58/16). Im Juni diesen Jahres wurde das vorläufige Insolvenzverfahren eingeleitet. Bereits zu diesem Zeitpunkt hat das Amtsgericht Lüneburg Herrn Rechtsanwalt Reinhold Horn zum Insolvenzverwalter bestellt.

Im Jahr 2010 emittierte die Conti Unternehmensgruppe den Schiffsfonds Conti 173 Schifffahrts-GmbH & Co. Bulker KG MS Conti Alexandrit. Die Anleger investierten rund 15 Mio. Euro. Das Überangebot der Schiffe und die sinkende Nachfrage sorgten seit der Finanzkrise 2008 für rote Zahlen im Bereich der Schiffsfonds. Wirtschaftlich waren nahezu sämtliche Schiffsfonds betroffen und immer noch haben sie mit den Spätfolgen zu kämpfen. Die MS Conti Alexandrit hatte 2008 einen 12-jährigen Chartervertrag mit dem Unternehmen STX Pan Ocean abgeschlossen, welches 2013 insolvent ging. Seither wurde die MS Conti Alexandrit nur für kurze Zeiträume verchartert; allerdings konnten die Einnahmen kaum die Schiffsbetriebskosten decken. Nun reiht sich auch die MS Conti Alexandrit in die Riege zahlreicher insolventer Schiffsfondsgesellschaften ein.

Möglicher Totalverlust? Anwalt berät.
Anlegern könnte ein hoher finanzieller Verlust bis hin zum Totalverlust drohen. Bislang bleibt noch offen, ob der zuständige Insolvenzverwalter die bereits erhaltenen Ausschüttungen der Anleger zurückfordern wird. Deshalb wird Betroffenen dringend geraten, einen Anwalt hinzuzuziehen, der mögliche Schadensersatzansprüche prüft und gegebenenfalls geltend machen könnte. Grundlage der Schadensersatzansprüche könnte eine fehlerhafte Anlageberatung sein. Oftmals wurden Schiffsfonds als sehr sichere und lukrative Kapitalanlage verkauft, obwohl sie tatsächlich hohe Risiken für die Anleger bergen.

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