Hanjin Reederei im Insolvenzverfahren – Welche Auswirkungen könnte das auf den Schifffahrtsmarkt haben?

Fachartikel aus dem Bereich Aktien, Fonds und Anlegerschutz - 17.10.2016 - 342 mal gelesen.
Welche Möglichkeiten bestehen für Anleger im schlimmsten Fall?
Hanjin Reederei im Insolvenzverfahren – Welche Auswirkungen könnte das auf den Schifffahrtsmarkt haben?

Eine der weltweit führenden Reedereien, die südkoreanische Hanjin Shipping Co., Ltd., ist seit Ende August insolvent. Seitdem liegen zahlreiche Schiffe der Gesellschaft an Häfen still. Der Regierung Südkoreas zufolge stünden schon einige Schiffe der Flotte zum Notverkauf bereit. Bislang ist es noch nicht möglich Aussagen über die Auswirkungen der Hanjin-Pleite im Bereich der Schiffsfonds zu treffen; allerdings lässt die Insolvenz eines Weltmarktführers auf eine noch nicht überwundene Krise zurückschließen, die gewissermaßen jeden treffen könnte.

Im Jahr 1945 gab es bereits die ersten Fahrten von Frachtschiffen der Hanjin Gruppe. 32 Jahre später wurde die Hanjin Container Lines gegründet. Im Jahr 1988 wurde die mittlerweile insolvente und der damals siebtgrößte Schiffskonzern der Welt, die Hanjin Shipping Co., Ltd., infolge einer Fusion der Hanjin Container Lines und Korea Shipping Corp., gegründet. Das Unternehmen verfügte über etwa 140 Containerschiffe, Massengutfrachter und Tanker. Im Zuge der Finanzkrise im Jahr 2008 ist die Schifffahrtsbranche auch weiterhin noch stark belastet. Im Glauben an ein steigendes Wachstum wurden deutlich mehr Schiffe gebaut. Das Überangebot an Schiffen und die sinkende Nachfrage sorgen auch jetzt noch für finanziell hohe Verluste.  Wirtschaftlich waren nahezu sämtliche Schiffsfonds betroffen und immer noch haben sie mit den Spätfolgen zu kämpfen. Seither haben zahlreiche Schiffsfonds Insolvenz anmelden müssen und unzählige Anleger haben hohe Einbuße ihrer Einlagen, häufig auch den Totalverlust, verzeichnen müssen.

Handlungsmöglichkeiten von Betroffenen

Anlegern könnte bei einer Insolvenz der Schiffsfondsgesellschaft ein hoher finanzieller Verlust bis hin zum Totalverlust drohen. Betroffenen wird geraten, rechtzeitig einen Anwalt hinzuzuziehen, der mögliche Schadensersatzansprüche prüft und gegebenenfalls geltend machen könnte. Grundlage der Schadensersatzansprüche könnte eine fehlerhafte Anlageberatung sein. Oftmals wurden Schiffsfonds als sehr sicher und gewinnbringend eingestuft, obwohl diese hohe Risiken für Investoren bergen.

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