Grunderwerbsteuer wird zunehmend zum Ärgernis

Fachartikel aus dem Bereich Bauen und Immobilien - 07.10.2016 - 251 mal gelesen.
Immobilienbesitzer und - interessenten nehmen es mit Sorge zur Kenntnis: Die Grunderwerbsteuer steigt kontinuierlich.
Grunderwerbsteuer wird zunehmend zum Ärgernis

Der Kauf von Wohnungen und Eigenheimen wird so permanent verteuert, und das in Zeiten, wo es in strukturell schwächeren Regionen sowieso schon fast unmöglich ist, Immobilien zu verkaufen und in den Ballungsräumen die Preise ins unermessliche schießen, was natürlich, da prozentual berechnet, die Summe der zu zahlenden Grunderwerbsteuer deutlich erhöht. Trotzdem hallt der Ruf der Politik durch das Land, dass Wohnraum finanzierbar sein muss und in ausreichendem Umfang zur Verfügung gestellt werden muss. "Aber wer soll das machen?" - fragt sich nicht nur Rechtsanwalt und Immobilienexperte Joachim Cäsar-Preller aus Wiesbaden, wenn Käufer von Immobilien immer mehr zur Kasse gebeten werden. 

Beispiel Thüringen: Da Grunderwerbsteuer Ländersache ist, kocht auch das neue Bundesland ein eigenes Süppchen aus der Grunderwerbsteuer und hat eine Erhöhung beschlossen. Bislang werden 5 % vom Kaufpreis einer Immobilie dem Käufer in Rechnung gestellt, ab dem neuen Jahr werden es 6,5 % sein. Eine vergleichbare Erhöhung steht derzeit in Baden-Württemberg zur Diskussion. Andere Bundesländer wie NRW oder Brandenburg haben bereits auf 6,5 angezogen. Rund 10 Milliarden wollen die Länder in diesem Jahr durch die Grunderwerbsteuer einnehmen und viele Länderregierungen denken: "Da geht noch was!"

Rechtsanwalt Cäsar-Preller aus Wiesbaden empfiehlt privaten Käufern, beim Kauf von Immobilen unbedingt das Thema Grunderwerbsteuer im Auge zu behalten und auch zu überlegen, wo und wie eine Immobilie idealerweise gekauft wird, denn es gibt durchaus Spielraum: So zahlen z.B. Immobiliengesellschaften unter Umständen keine Grunderwerbsteuer, dies aber auch nur bei wirklich großen Projekten. Wichtig ist auch, die komplette Bemessung der Grunderwerbsteuer im Auge zu behalten, damit es am Ende kein böses Erwachen gibt und das Geld in der Kalkulation fehlt.

Der Spielraum des privaten Käufers ist begrenzt - Eine diesbezügliche juristische Beratung zum Immobilienkauf beleuchtet aber alle Facetten des Käuferumfeldes und mag sich daher lohnen.

 

Mehr Informationen: www.caesar-preller.de

 

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