Dr. Peters DS-Fonds Nr. 129: Stürzen die Hoffnungen auf eine attraktive Geldanlage nun in die Tiefe?

Fachartikel aus dem Bereich Aktien, Fonds und Anlegerschutz - 21.09.2016 - 132 mal gelesen.
Singapore Airlines scheint nicht an einer Verlängerung des Leasingvertrages mit dem DS-Fonds Nr. 129 interessiert zu sein – was bedeutet das für die betroffenen Anleger?
Dr. Peters DS-Fonds Nr. 129: Stürzen die Hoffnungen auf eine attraktive Geldanlage nun in die Tiefe?

Der bald auslaufende Leasingvertrag zwischen dem geschlossenen Flugzeugfonds DS-Fonds Nr. 129 Flugzeugfonds IV und der Singapore Airlines soll nicht verlängert werden. Sollte die Fondsgesellschaft keinen Nachfolger oder Käufer finden, könnte das für Anleger hohe Verluste bedeuten.

Im Jahr 2008 emittierte die Dr. Peters GmbH & Co. Emissionshaus KG den DS-Fonds Nr. 129 Flugzeugfonds IV. Beim Fondsobjekt handelt es sich um einen Airbus 380. Bei einer Mindesteinlage von 20.000 US-Dollar beteiligten sich runr 2.660 Anleger am Flugzeugfonds und investierten rund 94 Mio. US-Dollar. Allerdings hat sich nun die Singapore Airlines, die das Fondsobjekt für einen Zeitraum von zehn Jahren geleast hat, gegen eine Laufzeitverlängerung des 2017 auslaufenden Leasingvertrages entschieden. Bislang steht noch kein neuer Käufer oder Mieter des Airbus 380 in Sicht, sodass der Flugzeugfonds im schlimmsten Fall in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten könnte. Das könnte für die Anleger u.a. ein Ausbleiben von Ausschüttungen bedeuten, insbesondere da die Dr. Peters GmbH neun weitere Fonds mit dem Airbus 380 aufgelegt hat. Hier droht auch demnächst das Auslaufen der Leasingverträge. Zudem hat die Fondsgesellschaft noch einen laufenden Kredit in Höhe von etwa 120 Mio. US-Dollar. Bis Oktober 2017 sollen davon 82 Mio. US-Dollar getilgt werden, so fondsprofessionell.

Möglichkeiten für Betroffene aus Prospekthaftung und Vermittlerhaftung
Anleger sollten zeitig reagieren und anwaltlichen Rat hinzuziehen um mögliche Schadensersatzansprüche prüfen zu lassen und weitere rechtliche Möglichkeiten auszuschöpfen. Die Anleger wurden häufig mit attraktiven Renditen, keinerlei Risiko und einem scheinbar mehr als stabilen Markt gelockt. Ansprüche auf Schadensersatz können insbesondere im Zuge der Prospekt- und Vermittlerhaftung in Betracht kommen.

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