Abmahnung der Wettbewerbszentrale wegen fehlenden Gewichtsangaben

Fachartikel aus dem Bereich Wettbewerbs- und Markenrecht - 15.09.2016 - 141 mal gelesen.
Die Wettbewerbszentrale mahnt aktuell wegen fehlender Gewichtsangaben und fehlender Grundpreisangaben in einem Onlineshop ab.
Abmahnung der Wettbewerbszentrale wegen fehlenden Gewichtsangaben

Was ist Vorwurf des Abmahnschreibens der Wettbewerbszentrale?

Dem Adressaten des Schreibens wird vorgeworfen, dass er in einem Onlineshop keine Gewichtsangaben zu den von ihm angebotenen Waren vorgenommen hat und zudem keine Grundpreisangaben vorgenommen hat. Darin liegt ein Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht.

Was fordert die  Wettbewerbszentrale in der Abmahnung?

Im Wesentlichen fordert die Wettbewerbszentrale in der Abmahnung die Abgabe einer strafbewehren Unterlassungserklärung in Bezug auf die Verletzungshandlung, sowie die Zahlung der Abmahnkosten in Höhe von 250 Euro durch den Empfänger des Abmahnschreibens.

Auch eine Abmahnung erhalten? -  Das können sie tun!

Sie haben eine Abmahnung erhalten? Ignorieren sie das Schreiben nicht und orientieren sie sich stattdessen an den folgenden fünf Punkten:

  1. Bleiben sie ruhig und zahlen sie zunächst nicht!
  2. Unterschreiben sie nichts. Das Unterschreiben der vorformulierten Unterlassungserklärung kommt einem Schuldeingeständnis gleich und sie müssen in jedem Fall zahlen!
  3. Halten sie die angegebenen Fristen ein.
  4. Suchen sie rechtszeitig einen Anwalt auf und lassen sie die Abmahnung überprüfen.
  5. Nehmen sie nicht auf eigene Faust Kontakt zu dem Abmahner auf.

Die Rechtsanwälte von Werdermann und von Rüden beraten sie deutschlandweit  und stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Nutzen sie hierfür auch die kostenlose Erstberatung. Ihr Anliegen  können sie uns ganz unkompliziert per E-Mail (info@wvr-law.de) oder per Fax unter 030 – 200 590 77 11 mitteilen oder nehmen sie telefonisch unter  030 - 965 356 2929 Kontakt zu uns auf.

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